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12.04.2016

EU-Importe 2015 von Obst und Gemüse aus Drittländern 3% gestiegen

(fruchtportal.de) - Die Importe von Obst und Gemüse aus Drittländern sind 2015 um 3% in der Menge gegenüber 2014 auf 13,8 Millionen Tonnen gestiegen, wovon 11,8 Millionen EUR für Obst und 1,9 Millionen EUR für Gemüse waren. Das teilt Eurostat, das Statistikamt der EU, mit.

Die EU-Importe von Gemüse aus Nicht-EU-Ländern sind 2015 um 1% auf 1,9 Millionen Tonnen gestiegen. Das wichtigste importierte Gemüse sind Tomaten und Kartoffeln mit jeweils 480.513 Tonnen und 306.065 Tonnen. Das ist ein Rückgang von 1% gegenüber 2014 bei Tomaten und ein Anstieg von 6% bei Kartoffeln.

Marokko ist das führende Anbieterland von Tomaten mit 382.802 Tonnen, da es 80% der Gesamtimporte aus Drittländern repräsentiert. Darauf folgt mit großem Abstand die Türkei mit 40.689 Tonnen. Bei Kartoffeln sind Ägypten und Israel die wichtigsten Lieferanten mit 151.306 Tonnen (+26%) und 141.438 Tonnen (-5%).

Die Obstimporte aus Drittländern standen 2015 bei 11,8 Millionen Tonnen, ein Anstieg von 3% gegenüber dem Vorjahr. Die ersten importierten Früchte sind Bananen mit 5,2 Millionen Tonnen 2015 (+3%) und Zitrusfrüchte mit 2,06 Millionen Tonnen (+7%).

Ecuador, Kolumbien und Costa Rica sind die führenden Nicht-EU-Lieferanten von Bananen mit jeweils 1,39 Millionen Tonnen, 1,33 Millionen Tonnen und 948.000 Tonnen. Zitrusfrüchte importiert die EU vor allem aus Südafrika, der Türkei und Marokko.

Bezüglich des Wertes sind die Importe gegenüber dem Vorjahr um 11% auf 14.144 Millionen EUR gestiegen, wovon 11.824 Millionen EUR Obst (+11% gegenüber 2014) und 2.319 Millionen EUR Gemüse (+12% gegenüber 2014) waren, so Eurostat zufolge.

Für FEPEX sind die zunehmende Globalisierung des Importmarktes der EU und die Schwierigkeiten bei dem Zugang von EU-Erzeugern zu Drittländern, die aufeinander abgestimmt sind und paradoxerweise eine nationale Vorliebe haben und die Betonung auf lokal legen, die grundlegenden Faktoren, die die Marktsituation in großem Maß bestimmen.