Normen und Handelsusanzen

Für den nationalen und internationalen Handel von Früchten und Gemüse gibt es Qualitätsnormen. Sinn und Zweck dieser Normen sind die Anwendung einheitlicher Begriffe und Vorschriften über Qualität, Verpackung, Konditionierung und Präsentation. Nur mit einheitlichen Definitionen kann der Markt spielen und ist Handel möglich.

Von Bedeutung sind neben nationalen Normen (Handelsusanzen, Normen und Vorschriften für Früchte, Qualitätsbestimmungen für Gemüse) die EG-Normen und die UN/ECE-Normen. Diese Normen dienen als Grundlage. Darüber hinaus können noch allfällige firmeninterne Standards oder spezielle Lieferantenvereinbarungen festgelegt werden. Ergänzend zu den Handelsusanzen finden die Vorschriften des Schweizerischen Zivilgesetzbuches und Obligationenrechts (ZGB/OR) Anwendung.

 

Labels und Standards

Mit Labels werden besondere Bestimmungen des Anbaus und des Handels für den Konsumenten sichtbar gekennzeichnet. Die Labels können die Produktionsart, die Herkunft oder die Sozialverträglichkeit ausweisen und werden regelmässig auf die Einhaltung kontrolliert. SUISSE GARANTIE, BIO Knospe und IP-SUISSE gehören beispielsweise dazu.

Neben der Labels gibt es noch Standards, welche eingehalten werden müssen, auf den Produkten aber nicht sichtbar gekennzeichnet werden. Beispiel hierfür ist der SwissGAP Produktionsstandard.