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06.11.2015

Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann übergibt agroPreis 2015 an die Familie Courtois aus Versoix (GE)

(lid) - Im festlichen Rahmen wurden anlässlich der Preisverleihung im Kursaal Bern der begehrte agroPreis 2015 und drei weitere Preise vergeben. Die einzigartige Auszeichnung prämiert innovative Projekte aus der Schweizer Landwirtschaft. Insgesamt wurden rund 52 Projekte aus verschiedenen Themenbereichen und Regionen der Schweiz für den Innovations-Wettbewerb eingereicht.
Gewinner des mit 20'000 Franken dotierten Hauptpreises der emmental versicherung ist das Projekt «Linsen: eine wertvolle Ackerkultur» von der Familie Courtois, Versoix (GE). Überreicht wurde der agroPreis 2015 von Bundesrat Johann Schneider-Ammann.


Die Schweizer Landwirtschaft bewegt sich. Innovation wird gelebt, Mehrwerte geschaffen und die Bevölkerung ist interessiert. Wenn 1000 Personen nach Bern in den Kursaal pilgern, muss etwas Besonderes im Gange sein: Der 23. agroPreis! Die geladenen Gäste aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Politik erlebten eine eindrückliche und stimmungsvolle agroPreis-Verleihung.
Die Jury hat im Vorfeld vier Projekte nominiert und mit je 5‘000 Franken ausgezeichnet. Mit originellen, humorvollen und informativen Präsentationen kämpften die Projektteams an der Preisverleihung um die Gunst der Jury und des Publikums. Dass sich Innovationen auszahlen, beweisen die diesjährigen Gewinner, die unter der Moderation von Ueli Schmezer die begehrten Preise entgegennehmen durften.

AGROPREIS 2015 DER EMMENTAL VERSICHERUNG (PREISSUMME: FR. 20'000.-)
Durch die Fachjury mit dem agroPreis 2015 ausgezeichnet wurde:
Linsen: eine wertvolle Ackerkultur, Familie Courtois, Versoix (GE), http://www.fermecourtois.ch

Es ist auch der Familie Courtois aus Sauverny bei Versoix (GE) zu verdanken, dass seit Mitte der 90er-Jahre die Linse in der Schweiz wieder angebaut wird. Am Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Produktion von Linsen eingestellt. Die Familie Courtois suchte nach neuen Wegen, weil die Preise für Getreide, Zuckerrüben und andere Kulturen gesunken waren. Der Anbau und die Ernte der Leguminose sind anspruchsvoll. Die Linse bietet den Vorteil, dass sie mithilfe von Knöllchenbakterien Luftstickstoff bindet. Der Betrieb Courtois produziert heute auf über 10 Hektaren Linsen. Der Ertrag liegt bei rund 15 000 Kilo. Die Ernte, das Sortieren und das Abpacken der drei Sorten gehen grösstenteils auf dem Hof vonstatten. Vertrieben werden die Linsen im eigenen Hofladen. Im Jahr 2002 fand das Produkt in regionalen Manor-Geschäften Unterschlupf.
Seit 2013 werden die Linsen schweizweit verkauft. Vor zwei Jahren schaffte Christophe Courtois eine neue Sortiermaschine an. Diese erleichtert die Arbeit deutlich. Courtois hat die Produktion mit Lein und Kichererbsen erweitert. Er träumt nun davon, seinen Hofladen zu modernisieren und zu vergrössern.

LESERPREIS DER MEDIENPARTNER «SCHWEIZER BAUER» UND «TERRE & NATURE» (PREISSUMME: FR. 3'000.-)
Der Leserpreis, welcher durch die Leser von «Schweizer Bauer» sowie «Terre & Nature» vergeben wurde, ging an:
Lernort Bauernhof, Judith und Franz Pfefferli, Wangen bei Olten (SO), http://www.lernort-bauernhof.ch

Auf dem Bauernhof von Pfefferlis herrscht viel Betrieb. Einerseits gilt es, die 70 Milchkühe und die dazugehörende Nachzucht zu versorgen. Andererseits finden sich auf dem Hof während 37 Wochen pro Jahr täglich ca. 15 Kinder zwischen 3 und 15 Jahren ein. Begonnen hat das Projekt vor knapp zehn Jahren mit der Lancierung der Bauernhof-spielgruppe. Im Nu waren die Plätze belegt. Im Verlauf der Jahre wurde das Angebot stetig ausgebaut. Heute können die Kinder auch Jahreszeiten- und Gartenkurse besuchen. Auch dank «Schule auf dem Bauernhof» haben Hunderte Kinder einen Einblick in die Land-wirtschaft erhalten. Im vergangenen Jahr wurde das Junior-Helfer-Team initiiert. Hier helfen Jugendliche bei der Betreuung der Jahreszeitenkurse aktiv mit. Pfefferlis haben bis jetzt während über 4000 Stunden über 3000 Kindern in spielerischer Art Pflanzen, Tiere und die Landwirtschaft nähergebracht. Und für den Betrieb wurde ein zweites Standbein geschaffen. Judith Pfefferli hegt bereits neue Pläne. Nebst den eigenen Kursen vermittelt sie ihr Wissen seit 2009 an Lehrerfortbildungskursen und Fachtagungen an Interessierte weiter, im 2016 sogar in Deutschland, denn das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft.

SAALPREIS (PREISSUMME: FR. 2'000.-)
Den Saalpreis, welcher die anwesenden Gäste vergaben, überreichte Regierungsrat Andreas Rickenbacher, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Bern, an:
Lernort Bauernhof, Judith und Franz Pfefferli, Wangen bei Olten (SO), http://www.lernort-bauernhof.ch

Auf dem Bauernhof von Pfefferlis herrscht viel Betrieb. Einerseits gilt es, die 70 Milchkühe und die dazugehörende Nachzucht zu versorgen. Andererseits finden sich auf dem Hof während 37 Wochen pro Jahr täglich ca. 15 Kinder zwischen 3 und 15 Jahren ein. Begonnen hat das Projekt vor knapp zehn Jahren mit der Lancierung der Bauernhof-spielgruppe. Im Nu waren die Plätze belegt. Im Verlauf der Jahre wurde das Angebot stetig ausgebaut. Heute können die Kinder auch Jahreszeiten- und Gartenkurse besuchen. Auch dank «Schule auf dem Bauernhof» haben Hunderte Kinder einen Einblick in die Land-wirtschaft erhalten. Im vergangenen Jahr wurde das Junior-Helfer-Team initiiert. Hier helfen Jugendliche bei der Betreuung der Jahreszeitenkurse aktiv mit. Pfefferlis haben bis jetzt während über 4000 Stunden über 3000 Kindern in spielerischer Art Pflanzen, Tiere und die Landwirtschaft nähergebracht. Und für den Betrieb wurde ein zweites Standbein geschaffen. Judith Pfefferli hegt bereits neue Pläne. Nebst den eigenen Kursen vermittelt sie ihr Wissen seit 2009 an Lehrerfortbildungskursen und Fachtagungen an Interessierte weiter, im 2016 sogar in Deutschland, denn das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft.

SPEZIALPREIS DES SCHWEIZERISCHEN LANDMASCHINENVERBANDES (SLV) (PREISSUMME: FR. 5'000.-)
Der Spezialpreis SLV überreichte Bendicht Hauswirth, Jurymitglied des SLV, an:
KARI Holzhacker, Karl Burkard, Hausen am Albis (ZH)

1995 kaufte sich Karl Burkard seinen ersten Holzhacker. Im Jahr 2004 liess er sich nach seinen Vorstellungen bei der Firma Wüst in Eggiwil den ersten schwenkbaren Holzhacker bauen. 2009 hatte Kari eine weitere bahnbrechende Idee. Auf einem LKW Chassis sollte ein Wüst Holzhacker mit Kran, Holzspalter sowie einer einzigen für den Strassentransport und die Hackerarbeiten geeigneten Standard Komfortkabine aufgebaut werden. Auf einem LKW Allradchassis MAN TGS 33.540 6x6 BB wurde ein Wüsthacker BBHK-120, mit einem 500 PS Motor von John Deere, natürlich wiederum schwenkbar, aufgebaut. Stämme bis 60 cm können somit zu Energieholz verarbeitet werden. Ein Palfingerkran mit einer Reichweite von 10m packt das Hackgut in den Zuführtrichter, das mit einem Zubringerband ausgestattet ist. Ein nach den Vorstellungen von Kari entwickelter angebauter hydraulischer Holzspalter kann Stämme bis 110 cm spalten. Das Herzstück der Innovation ist die kombinierte Kabine. Kombiniert heisst ein einziger Arbeitsplatz für die Strassenfahrt, das Nachrücken im Wald und das Steuern von Kran und Hacker.

Hochauflösende Bilder der Gewinner finden Sie unter http://www.agropreis.ch/de/willkommen .

AGROPREIS – EINE ERFOLGSGESCHICHTE
Der agroPreis ist eine einzigartige Auszeichnung für Innovationen in der schweizerischen Landwirtschaft. Mit dem Innovations-Wettbewerb agroPreis werden seit 1993 die Entwicklung neuer Marktideen und die Kreativität Schweizer Landwirte gefördert und prämiert. Die Gesamtpreissumme beträgt 50'000 Franken. Bewerben können sich Bäuerinnen oder Bauern sowie Gruppen, die mit innovativen Projekten die wirtschaftliche Situation von Schweizer Landwirtschaftsbetrieben nachhaltig verbessern.
Unter dem Patronat des Schweizer Bauernverbandes und mit kräftiger Unterstützung des Schweizerischen Landmaschinenverbandes, Swissgenetics, Migros, Agrisano, IP-SUISSE sowie der Medienpartner Schweizer Bauer und Terre & Nature organisiert die emmental versicherung jährlich den agroPreis. Die Preisausschreibung erfolgt jeweils in der ersten Jahreshälfte. Die Jury bestimmt im Sommer die Nominierten und die Preisverleihung erfolgt im November.
Die vielen eingereichten Projekte mit den daraus hervorgegangenen Gewinnern beweisen, dass ein grosses Potenzial an frischen, neuen Ideen vorhanden ist und laufend genutzt wird. Alle Gewinner haben neben ihren persönlichen Begabungen und Stärken vieles gemeinsam: Sie sind offen, engagiert und begeistert. Sie verstehen es, eine Idee zu entwickeln, ein Vorhaben zu planen, und sie realisieren es mit Mut und Ausdauer, oft als Pioniere.






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