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Der Verband des Schweizerischen Früchte-, Gemüse- und Kartoffelhandels
 
 

25.03.2020

Kooperation von Schweizer Firmen und Landwirtschaftsverbänden zur Sicherung der Ernte 2020

(coople.com) - Auf Initiative privater Unternehmer machen die Verbände Schweizer Obstverband (SOV) und Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) gemeinsam mit dem Schweizer Personalverleiher Coople einen wichtigen Schritt, um die Ernten 2020 zu sichern. Um die zahlreichen Reisebeschränkungen zu kompensieren, die als Reaktion auf die Ausbreitung von SARS-CoV-2 erlassen wurden, sollen Arbeitskräfte aus anderen Branchen über die Personalverleihplattform von Coople als Erntehelfer gewonnen werden.

Das Problem fehlender Erntehelfer und damit die Sicherung der Versorgung der Schweizer Bevölkerung mit heimischen Obst- und Gemüse-Erzeugnissen hat sich in den vergangenen Wochen aufgrund der zunehmenden Reisebeschränkungen in Europa akzentuiert. Bilder leerer Supermarkt-Regale haben die Schweizerinnen und Schweizer verunsichert. Es entstand der falsche Eindruck, die Schweiz könnte die Versorgung mit frischem Obst und Gemüse nicht gewährleisten.

Parallel zueinander haben die Spitzen der zwei Verbände SOV und VSGP deshalb nach Lösungen gesucht, wie die nötigen Arbeitskräfte während der Phase der Einschränkungen zur Bekämpfung von SARS-CoV-2 rekrutiert werden können. Die heute vorgestellte Kooperation basiert auf der Initiative privater Unternehmer aus dem Gastro- und Landwirtschaftsbereich und baut insbesondere auf Arbeitskräfte aus der Gastronomie und Hotellerie, die aufgrund der bundesrätlichen Beschlüsse derzeit nicht in ihrem gewohnten Bereich arbeiten können.

Martin Jucker, Mitgründer der Jucker Farm AG: “Die Jucker Farm ist seit langer Zeit sowohl Landwirtschafts- als auch Gastrounternehmen. Zudem arbeiten wir schon einige Jahre sehr erfolgreich mit Coople zusammen, um einen Teil unserer Mitarbeiter zu rekrutieren. Es lag für uns also nahe, diese drei Elemente zu einem innovativen Lösungsansatz zu verknüpfen: Coople dreht den Spiess um und statt Personal für Events und Gastronomie bereitzustellen, bringen sie die Leute aus diesen Branchen nun zu uns in die Landwirtschaft. Ich freue mich sehr, dass wir diese Lösung nun umsetzen können. Damit sorgen wir dafür, dass die landwirtschaftlichen Produkte in die Märkte gelangen, wo die Endkunden sie dann wie gewohnt finden werden.”

“Wir sind überzeugt, dass sich diese neue Lösung zur Deckung des Personalbedarfs im Obst- und Gemüsebau rasch verbreitet und wir wissen, dass sich viele Personen für diese Jobs interessieren”, sagt Viktor Calabrò, Gründer und Verwaltungsratspräsident von Coople stellvertretend für die beteiligten Partner der neuen Kooperation. “Um die Attraktivität dieser Jobs kurzfristig noch weiter zu erhöhen, muss der Lohn stimmen. Wir erwarten deshalb vom Bund, dass er die notwendigen Massnahmen trifft, um die Löhne in der Landwirtschaft während dieser Ausnahmesituation marktgerecht zu subventionieren. So könnten auch die aktuell 315’000 Personen, die von Kurzarbeit betroffen sind, von dieser neuen Kooperation besser profitieren. Coople ist in der Lage, die Abrechnung zu übernehmen.”

Auf der Plattform von Coople sind über 300’000 flexible Arbeitskräfte in der Schweiz registriert. Viele von ihnen arbeiten zu dieser Jahreszeit in der Regel in der Gastronomie und bei Events. Die digitale Plattform von Coople ermöglicht es, diese Arbeitnehmer schnell und ohne grossen bürokratischen Aufwand in andere Sektoren wie die Landwirtschaft zu vermitteln.
Matija Nuic, Direktor des Verbandes Schweizer Gemüseproduzenten: “Die Bereitstellung von frischem Gemüse für die Schweizer Bevölkerung hat höchste Priorität. Es geht dabei um die Versorgungssicherheit der Schweiz. Viele Gemüsegärtner meldeten sich bei uns, dass ihre Arbeitskräfte nicht in die Schweiz einreisen können. Aus diesem Grund haben wir angefangen nach Lösungen zu suchen, bevor sich die Situation weiter zuspitzt. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Partnerschaft zwischen den Verbänden und Coople nun eine vielversprechende Lösung gefunden haben.”

Jimmy Mariéthoz, Direktor SOV: “Jedes Jahr tragen mehrere tausend saisonale Arbeitskräfte in der Schweiz dazu bei, unsere Kulturen zu pflegen und Früchte und Beeren zu ernten. Durch die aussergewöhnliche Situation in diesem Jahr mussten wir schnell eine innovative Lösung finden, um die inländische Bevölkerung mit besten Schweizer Früchten und Beeren versorgen zu können.”

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