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27.09.2019

Die Initiative «Suisse-Plus». Die Mehrwertstrategie der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft

(Verein Qualitätsstrategie) - Der Verein Qualitätsstrategie lanciert heute in Delémont die Initiative "Suisse-Plus", die Mehrwertstrategie der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft. "Suisse-Plus" ist zurzeit eine wichtige Initiative der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft. Es geht dabei um die Umwelt, das Klima, gesunde Böden und das Tierwohl. Es geht um gute, gesunde und qualitativ hochwertige Lebensmittel, welche die Kundschaft gerne kauft.

Guy Parmelin, Bundesrat, Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung:
"Die Initiative "Suisse-Plus", die Mehrwertstrategie der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft ist für die Schweiz von höchster Relevanz und hat das Potential, die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft nachhaltig zu verändern und in allen drei Bereichen der Nachhaltigkeit Verbesserungen zu bringen, besonders beim Klima, bei unseren Böden, und dem Tierwohl."

Der Verein Qualitätsstrategie lanciert heute in Delémont die Initiative "Suisse-Plus", die Mehrwertstrategie der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft. "Suisse-Plus" ist zurzeit eine wichtige Initiative der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft. Es geht dabei um die Umwelt, das Klima, gesunde Böden und das Tierwohl. Es geht um gute, gesunde und qualitativ hochwertige Lebensmittel, welche die Kundschaft gerne kauft.

Die Land- und Ernährungswirtschaft, wie wir sie heute kennen, wird sich über die Zeit drastisch ändern. Unsere Ernährung gehört heute zu den grossen, gesellschaftlich relevanten Themen, wegen ihrer Auswirkung auf die Umwelt, das Klima und die Gesundheit. Die Konsumenten überlegen sich immer mehr, was sie essen und fordern mehr Nachhaltigkeit, mehr Tierwohl, faire Preise für die ProduzentInnen, aber auch für die KonsumentInnen. Dies gilt nicht nur für die Schweiz. Diesen Trend spürt man weltweit.

Angesichts dieser Veränderungen braucht die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft einen kraftvollen Schub. Jetzt gilt es die Weichen für eine zukunftsgerechte Land- und Ernährungswirtschaft zu stellen. Diese Chance zu verpassen, wäre fatal; zu gross ist der Importdruck, zu deutlich die Forderungen der Gesellschaft nach einer nachhaltigen Landwirtschaft, zu gross die Sorge der Schweizer Bauern um ihre Zukunft.

Die Vision der Initiative "Suisse-Plus" ist es, dass die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft bei Nachhaltigkeit, Qualität und Tierwohl weltweit führend ist. Ziel der mehrjährigen Initiative ist eine kontinuierliche Verbesserung der Produktions- und Verarbeitungsmethoden. Einige davon können schnell umgesetzt werden, andere brauchen Zeit.

Die Umsetzung ist partizipativ und basiert auf der Selbstverantwortung der
Produzenten- und Branchenorganisationen. Jede Branche entwickelt ihre eigene Mehrwertstrategie. Die Summe der einzelnen Massnahmen ergibt die Initiative "Suisse-Plus", die Mehrwertstrategie der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft.

Die Initiative "Suisse-Plus" wird vom Verein Qualitätsstrategie getragen und schliesst alle Glieder der Wertschöpfungskette ein. Die Organisationen der ProduzentInnen, VerarbeiterInnen, des Detailhandels, der KonsumentInnen, sowie Umweltorganisationen sind dabei.

Im Beisein von zahlreichen Gästen aus der ganzen Land- und Ernährungswirtschaft haben die Produzenten- und Branchenorganisationen ihre Gedanken und Überlegungen vorgestellt, wie sie die Land- und Ernährungswirtschaft auf eine zukunftsorientierte Basis stellen wollen.

Noël Saucy, Landwirt und Präsident der Fondation Rurale Interjurassienne
(FRI):

"Als Produzent von Milch, Fleisch, Eiern und Getreide ist es für unseren Betrieb äusserst wichtig, sicherzustellen, dass die Produktion die natürlichen Ressourcen schont und die Nachfrage der Verbraucher befriedigt.
Das heutige Engagement aller Akteure in der Agrar- und Lebensmittelwertschöpfungskette ist eine sehr starke Botschaft für unsere Zukunft, und ich unterstütze die Initiative Swiss-Plus in dieser Hinsicht voll und ganz."

Urs Schneider, Präsident AMS:
"Bezüglich Produktionsstandards - aber auch was die Arbeitsbedingungen der Menschen, welche die Produkte pflegen und ernten, betrifft - heben sich Schweizer Produkte auf breiter Basis von importierten Erzeugnissen ab. Es muss gelingen, die Mehrwerte über verschiedene Produktionssegmente hinweg zu etablieren und besser bekannt zu machen. Hier muss die Initiative "Mehrwertstrategie" ansetzen."

Sara Stalder, Geschäftsleiterin SKS:
"Die Bevölkerung zeigt mit verschiedenen Volksinitiativen, dass sie gegenüber der schweizerischen Landwirtschaft diverse konkrete Erwartungen hat. Das volle Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten ist für heimische Lebensmittel jedoch das höchste Gut. Mit dem heute vorgestellten Weg ist es möglich, deutliche Verbesserungen für klima-, boden- und umweltverträglichere Produktionsarten und auch beim Tierschutz zu erlangen.
Das wäre ein unschlagbarer Trumpf für schweizerische Lebensmittel und ein Garant, dass sie in der Produktevielfalt der Verkaufsregale nicht untergehen."

Die Milchbranche
Die Milchbranche präsentierte ihr am 1. September 2019 gestartetes, nachhaltiges Milchprogramm. Es basiert auf einer Charta mit 10 Punkten und die Themen und Programme, an welchen sie derzeit arbeitet, werden hervorgehoben. Fortschritte werden beim Klima, bei der Fütterung durch den Einsatz von mehr einheimischem Raufutter und bei der Senkung des Antibiotikaeinsatzes erzielt.

Die Getreidebranche

Die Getreidebranche hat eine Studie zu Schweizer Brot durchgeführt, um die Erwartungen der VerbraucherInnen zu klären. Die Ergebnisse werden Ende 2019 vorliegen. Der Mehrwert wird in die grundlegende Kommunikation mit KonsumentInnen und GastronomInnen integriert und transportiert. Im gleichen Sinne ist auch eine Studie über die Nachhaltigkeit der Rapsproduktion geplant.

Die Obstbranche
Die Obstbranche will sich engagieren, Chancen erkennen und den Kunden ernst nehmen. Der generierte Mehrwert sollte zwischen allen Akteuren des Sektors geteilt werden. Die neue Qualität wird sich auf die gesamte Produktions- und Vermarktungskette auswirken. Lösungen für Qualitätsprobleme können nur gemeinsam gefunden werden.

Die Fleischbranche
Die Fleischbranche hat die folgende Vision: Schweizer Fleisch wird in der Gesellschaft hoch geschätzt und anerkannt, weil die Schweiz international in den Bereichen nachhaltige Entwicklung und Tierschutz führend ist. Die Konsumenten betrachten Fleisch als Teil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Schweizer Fleisch ist von hoher Qualität und geniesst bei den KonsumentInnen einen guten Ruf. Die Schweizer Bauern erfüllen mit ihren Produktionsmethoden hohe Anforderungen des Tierschutzes und der Fleischqualität.