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28.08.2018

Drei Gründe, weshalb die Lebensmittelpreise steigen – Konsumentenkomitee warnt vor Ernährungsinitiativen

(MM Konsumentenkomitee) - Das Konsumentenkomitee setzt sich gegen die am 23. September zur Abstimmung kommenden Volksinitiativen «Fair Food» und «Für Ernährungssouveränität» ein. Das Komitee ist überzeugt, dass beide Ernährungsinitiativen die Konsumentinnen und Konsumenten bevormunden, die Lebensmittelpreise in die Höhe schiessen lassen und zu weniger Auswahl führen.

Verschiedene Konsumentinnen und Konsumenten sowie konsumentennahe Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gastronomie haben sich zu einem Konsumentenkomitee zusammengeschlossen, um sich gegen die beiden Volksinitiativen «Fair Food» und «Für Ernährungssouveränität» einzusetzen. Bereits kurz nach der Gründung zählt das Komitee mehrere hundert Mitglieder. Konsumentinnen und Konsumenten brauchen kein staatliches Essdiktat In den letzten fünf Jahren hat sich in der Schweiz der Verkauf von Bio-Produkten beinahe verdoppelt. Dieser Trend dürfte auch in den nächsten Jahren weitergehen. Dies zeigt, dass kein staatlicher Zwang notwendig ist, um nachhaltig produzierte Produkte zu fördern. Heute haben die Konsumentinnen und Konsumenten die Wahlfreiheit. Sie können nach eigenem Gusto entscheiden, wo sie ihre Lebensmittel einkaufen – seien es Bio-Eier vom Bauer um die Ecke oder ein Black Angus Beef aus Irland. Die bestehenden Produktlabels schaffen Orientierung und informieren die Konsumentinnen und Konsumenten über Herkunft und Produktionsmethoden. Darum lassen die Ernährungsinitiativen die Lebensmittelpreise in die Höhe schiessen

1. Der neue staatliche Kontrollapparat würde enorme Kosten verursachen, die entweder über die Steuern bezahlt oder auf die Lebensmittelpreise abgewälzt würden.

2. Die Anforderungen an die Lebensmittelproduktion steigen. Dies führt zu höheren Kosten für Landwirte, Detailhändler, Transportgewerbe, Gastronomen, Hoteliers und weitere in- wie auch ausländische Akteure. Diese Kosten werden direkt an die Konsumenten weitergegeben - folglich steigen auch die Preise.

3. Durch Importzölle und -verbote sinkt das Lebensmittelangebot in der Schweiz. Durch den sinkenden Wettbewerb steigen ebenfalls die Preise. Dies hat insbesondere für Familien mit einem geringen Einkommen gravierende Auswirkungen und könnte letztendlich darüber entscheiden, ob am Ende des Monats noch genügend Geld für Lebensmittel übrig ist.

Darum führen die Ernährungsinitiativen zu weniger Auswahl in den Läden und auf den
Speisekarten

1. Gewisse Produkte dürfen nicht mehr in der Schweiz verkauft werden. Neue Produktionsbestimmungen und Importverbote verunmöglichen den Verkauf in der Schweiz, wenn das Produkt nicht dem Schweizer Standard entspricht bzw. nicht gemäss den Schweizer Gesetzen produziert wurde.

2. Gewisse Produkte werden freiwillig nicht mehr angeboten: Ausländische Produzenten, die nur einen kleinen Teil ihrer weltweiten Produktion in die Schweiz liefern, werden ihre Produktionsmethoden wegen den wenigen Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten kaum anpassen. Dadurch sparen sie sich einen massiven bürokratischen Aufwand.