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Der Verband des Schweizerischen Früchte-, Gemüse- und Kartoffelhandels
 
 

25.05.2018

SBV lehnt Initiative von Future 3 ab

(schweizerbauer.ch) - Die Initiative von Future 3 „Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide“ würde Lebensmittel verteuern und die Wahlfreiheit der Konsumenten beschneiden. Sie lasse zudem die übrigen Anwendungsbereiche ausser Acht. Aus diesen Gründen lehnt der Schweizer Bauernverband sie ab, heisst es in einer Mitteilung.

Eine lose, politisch unabhängige Gruppe namens Future 3 habe heute die Unterschriften zum Volksbegehren „Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide“ eingereicht und fordere damit faktisch ein „Bioland Schweiz“.

Dem Schweizer Bauernverband (SBV) sei ein sorgfältiger und verantwortungsvoller Umgang mit Pflanzenschutzmitteln ebenfalls wichtig. Für ihn verkenne die Initiative die Realitäten des Schweizer Lebensmittelmarkts. Die Anforderung von Handel und Konsumenten bezüglich der Produktequalität seien sehr hoch.

Massiv teurere Produktion

Die Umsetzung der Initiative – die explizit auch die Importe umfasse – würde die landwirtschaftliche Produktion massiv verteuern und die Wahlfreiheit der Konsumenten enorm beschränken. Denn nur ein kleiner Teil der Konsumenten setze konsequent auf Biolebensmittel.

Im Gegenteil: Eine nicht zu vernachlässigende Kundschaft wolle nachhaltig produzierte Lebensmittel, die nicht zu teuer sein dürfen. Zudem kommee synthetische Pestizide auch ausserhalb der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion zum Einsatz, z.B. im Bau,-, Gesundheits- oder Hygienebereich. Diese wären vom Verbot nicht betroffen, so dass synthetische Pestizide sowieso weiterhin ausgebracht würden.

Aus diesen Gründen lehne der SBV die Initiative ab. Er setze auf die Umsetzung des nationalen Aktionsplans Pflanzenschutz des Bundes, der den Pflanzenschutz optimieren und die damit verbundenen Risiken minimieren will.