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09.03.2018

ETH-Bereich investiert in den digitalen Wandel

(ethrat.ch) - Der ETH-Bereich wird die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft mit spezifischen Massnahmen unterstützen, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern. Bis 2019/2020 plant der ETH-Rat einerseits Computerwissenschaften und Informatik in Forschung und Lehre zu stärken. Andererseits wird er ein Netzwerk von Zentren für den Technologietransfer für digitale Produktionsverfahren aufbauen. Des Weiteren diskutierte der ETH-Rat über die geplante Erhöhung der Studiengebühren. Bis Ende Januar fand eine Anhörung statt. Nach weiteren Abklärungen wird der definitive Entscheid bis zum Sommer 2018 gefällt.

Der ETH-Rat hat an seiner Sitzung vom 7./8. März 2018 entschieden, den Aktionsplan Digitalisierung des Bundesrats mit spezifischen Massnahmen zu unterstützen. Der Aktionsplan sieht vor, die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft auf die Chancen und Heraus­forderungen der Digitalisierung vorzubereiten. Der ETH-Bereich wird zwei zentrale Massnahmen umsetzen, für die der ETH-Bereich im Bericht des Bundesrats «Herausforderungen der Digitalisierung für Bildung und Forschung in der Schweiz» vorgesehen ist. Damit stärkt der ETH-Bereich seine Rolle als Lokomotive der Digitalisierung in der Schweiz, nimmt seine Verantwortung für den Wissensstandort Schweiz wahr und hilft, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen. Insgesamt wird er 29 Millionen Franken in den Jahren 2019 und 2020 investieren.

Zwei zentrale Massnahmen des Aktionsplans Digitalisierung
Die erste, den ETH-Bereich betreffende Massnahme des Aktionsplans Digitalisierung sieht einen verstärkten Kompetenzausbau in Form von sieben zusätzlichen Professuren im Bereich der Computer­wissenschaften an der ETH Zürich und an der EPFL in Lausanne vor. Sie ergänzen die bereits geplanten neuen Professuren in diesem Bereich an den beiden Hochschulen. Bereits in den Jahren 2013 bis 2016 richteten die beiden Hochschulen insgesamt 21 Professuren im Rahmen von Wiederbesetzungen von bestehenden Professuren in Computerwissen­schaften und Informatik aus. Mit diesen neuen Ausrichtungen bleiben die ETH Zürich und die EPFL dynamisch und treiben technologische Entwicklungen voran.

Die zweite Massnahme stärkt die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie. Es geht um den Aufbau eines nationalen Netzwerks von regionalen Technologietransferzentren im Bereich Advanced Manufacturing. Advanced Manufacturing ist nebst Personalized Health and Related Technologies, Datenwissenschaften sowie Energie einer der vier Strategischen Fokusbereiche des ETH-Bereichs und beinhaltet digitale Anwendungen in der Produktion wie beispielsweise den 3D-Druck oder die Produktion von Materialien und Bauten, die am Computer entworfen werden. Die Forschungsanstalten PSI und Empa spielen insbesondere bei dieser zweiten Massnahme zusammen mit Partnern ausserhalb des ETH-Bereichs eine wichtige Rolle.

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