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22.02.2018

Mercosur-Gipfel ohne den Bauernverband

(foodaktuell.ch) - Bundesrat Johann Schneider-Ammann lud am 20. Februar zum Mercosur-Agrar-Gipfel nach Bern. Der Schweizer Bauernverband blieb wie erwartet fern.

Um anlässlich der aktuellen Verhandlungen über ein Handelsabkommen mit den Mercosur-Ländern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay die Interessen der betroffenen Branchen zu erfahren, führte Bundesrat Johann Schneider-Ammann am Dienstag, 20. Februar einen Mercosur-Agrar-Gipfel durch. Die 27 vertretenen Organisation seien sich einig gewesen, dass Protektionismus keine Option sei, zitiert die SDA den Bundesrat. Der Abschluss neuer Abkommen sei kaum mehr möglich, wenn die Schweiz nicht gewisse Konzessionen im Landwirtschaftsbereich machen könne. Das zeige sich in den laufenden Verhandlungen für neue Abkommen und die Aktualisierung bestehender Vereinbarungen. Allerdings sei der Einfluss nicht dramatisch. Die Einbussen für die Landwirtschaft würden im «tiefen einstelligen Prozentbereich» liegen. «Die Gefahr, überrant zu werden, besteht nicht.»

Nicht vertreten war der Schweizer Bauernverband, der die «Gesamtschau» des Bundesrates über eine Weiterenwicklung der Agrarpolitik als Diskussionsgrundlage abgelehnt und stattdessen eine persönliche Aussprache verlangt hatte. Schneider-Ammann sagte, es komme «nicht in Frage, dass sich eine Partei dem Dialog nicht stellen will». Er rechnet damit, dass das Abekommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten demnächst abgeschlossen wird. Die Schweiz solle noch vor Ende Jahr ebenfalls zu einem Abschluss kommen. Ansonsten würde die Schweiz gegenüber der EU beim Marktzugang zu den Mercosur-Staaten diskriminiert.

Aus der Landwirtschaft waren IP-Suisse, Bio Suisse, die Agrarallianz, die Schweizer Milchproduzenten und der Schweizer Obstverband vertreten. Diese äusserten zwar Vorbehalte, hätten zwar anerkannt, dass sich für einige ihrer Produkte neue Chancen bieten würden. Ferner vertreten waren die Branchenorganisationen BO Milch, Proviande, Swiss Granum und Interprofession des Vins Suisses und die Verarbeiterverbände Fial, VMI (Milchindustrie), Fromarte. Vom Handel waren die Swiss Retail Federation und die IG Detailhandel Schweiz vertreten.

Ferner vertreten waren wichtige Verbände der restlichen Wirtschaft vertreten wie Economiesuisse, Gewerbeverband, Scienceindustries, SwissBanking, FH (Uhren), SwissHoldings, Hotelleriesuisse und GastroSuisse.