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28.11.2017

Freihandelsabkommen Schweiz – EU: Treffen des Gemischten Ausschusses in Brüssel

(seco.admin.ch) - Am 27. November 2017 fand in Brüssel das 63. Treffen des Gemischten Ausschusses des Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und der Europäischen Union statt. Das Abkommen funktioniert insgesamt gut und ist ein wichtiges Instrument zur Erleichterung des Handels zwischen der Schweiz und der EU.

Der Gemischte Ausschuss, der turnusgemäss unter EU-Vorsitz tagte, befasste sich mit verschiedenen Fragen des gegenseitigen Marktzugangs für Industrieprodukte und verarbeitete Landwirtschaftserzeugnisse. Die Schweiz thematisierte erneut die seit dem 1. Juni 2016 praktizierten Überwachungsmassnahmen der EU für Stahlimporte. Für Schweizer Exporteure haben diese Massnahmen zusätzliche administrative Belastungen und Wettbewerbsnachteile zur Folge.

Ausserdem informierten sich beide Seiten über ihre aktuelle Freihandelspolitik gegenüber Drittstaaten. Die EU präsentierte ihren kürzlich publizierten Bericht über die Umsetzung der Freihandelsabkommen der EU.

Leiter der Schweizer Delegation war Botschafter Christian Etter, Delegierter des Bundesrats für Handelsverträge im SECO. Die Delegation der EU wurde von Petros Sourmelis, Referatsleiter in der Generaldirektion Handel der Europäischen Kommission, geleitet.

Das nächste Treffen des Gemischten Ausschusses des Freihandelsabkommens ist für Herbst 2018 in der Schweiz geplant.

Das 1972 zwischen der Schweiz und der Europäischen Union abgeschlossene Freihandelsabkommen liberalisiert den Handel mit Industrieerzeugnissen und erleichtert den Handel mit landwirtschaftlichen Verarbeitungsprodukten. Der Gemischte Ausschuss verwaltet das Abkommen und überwacht dessen Umsetzung.

Die EU ist mit einem Exportanteil von 53 % und einem Importanteil von 72 % mit Abstand der wichtigste Handelspartner der Schweiz. Umgekehrt ist die Schweiz (nach den USA und China) die drittwichtigste Destination für Warenexporte aus der EU.



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