SWISSCOFEL
SWISSCOFEL
Der Verband des Schweizerischen Früchte-, Gemüse- und Kartoffelhandels
SWISSCOFEL
SWISSCOFEL
Transparenz der Preis- und Marktsituation
SWISSCOFEL
SWISSCOFEL
Transparenz der Preis- und Marktsituation
SWISSCOFEL
SWISSCOFEL
Transparenz der Preis- und Marktsituation
SWISSCOFEL
SWISSCOFEL
Interessen seiner Mitglieder einheitlich darzulegen und zu vertreten
 
 

02.11.2017

Weniger Plastiksäckli dank Gebühr

(schweizerbauer.ch) - Der Entscheid der meisten grossen Detailhändler in der Schweiz, Einwegplastiksäcke nicht mehr gratis abzugeben, zeigt Wirkung. Bei Coop und Migros ist die Nachfrage nach den Tragtaschen seit Einführung des 5-Rappen-Regimes um über 80 Prozent eingebrochen.

Vor genau einem Jahr schaffte die Migros als erster Schweizer Detailhändler die Gratis-Plastiksäcke an der Kasse ab. Seither kosten die Plastiksäcke 5 Rappen. Coop und die meisten anderen grossen Detailhändler zogen nach. Die Kostenpflicht ist ein Beitrag zum Umweltschutz.

Um 80 Prozent eingebrochen
Die Massnahme zeigt offenbar Wirkung, wie am Mittwoch das Schweizer Radio SRF berichtete. Seit der Plastiksack etwas kostet, ist die Nachfrage bei Migros um über 80 Prozent eingebrochen, bei Coop um über 85 Prozent, wie Sprecher der beiden Unternehmen auf Anfrage bestätigen. Coop gibt an, als Folge davon pro Jahr 850 Tonnen Plastik einsparen zu können.

Der Nachfragerückgang entspricht übrigens der Zielsetzung der Detailhandelsbranche. Diese sieht vor, dass der Verbrauch der Gratis-Plastiktüten bis Anfang 2018 um 80 Prozent reduziert werden soll. Für das Abpacken von Früchten und Gemüse sollen jedoch weiterhin Plastiksäcke zur Verfügung stehen.

In Tankstellenshops weiter erlaubt
Neben Coop und Migros haben auch weitere Detailhändler die Massnahme umgesetzt. Auch bei Denner, Spar und Manor kosten die Raschelsäckli laut der Übersicht von SRF 5 Rappen. Lidl und Aldi Suisse haben keine im Angebot. Bei Volg und Landi sind die Plastiksäcke allerdings noch immer gratis an der Kasse erhältlich, ebenso in den kleineren Läden wie Coop Pronto oder Migrolino.

In den beiden letztgenannten Shops bei der Kundschaft dieselbe Verhaltensänderung zu erzielen wie in den Supermärkten scheint etwas weniger einfach zu sein. Im Gegensatz zu den Supermärkten würden etwa in den Coop-Pronto-Shops häufig mehr Spontaneinkäufe gemacht, teilte Coop-Sprecher Ramón Gander auf Anfrage mit. Die Kunden hätten dort deshalb häufig keine eigene Tragtasche dabei.

Veranstaltungen