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12.04.2017

Weniger Hürden bei der Einführung neuer Lebensmittel

(kmu.admin.ch) - Kleine Unternehmen werden bald weniger Hindernisse zu überwinden haben, wenn sie Lebensmittel auf den Markt bringen. Am 1. Mai wird das neue Schweizer Lebensmittelrecht in Kraft treten, das insbesondere administrative Entlastungen vorsieht.

Zu den Erleichterungen gehört auch die Möglichkeit der Selbstkontrolle für Betriebe mit höchstens neun Beschäftigten, wie das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) in Erinnerung ruft. Der Text, der im Sommer 2014 vom Parlament verabschiedet worden war, enthält noch weitere Ausnahmen bezüglich der Herstellung, die ebenfalls eine administrative Entlastung der Unternehmen bewirken.

Eine der wichtigsten Änderungen, die durch die neue Gesetzgebung eingeführt werden, ist die Abschaffung der Notwendigkeit einer Bewilligung für alle Lebensmittel, die nicht im Lebensmittelrecht erwähnt werden. Wenn diese Produkte sicher sind und den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, dürfen sie auf den Markt gebracht werden. Für neuartige Lebensmittel wie zum Beispiel Proteinextrakte aus Insekten ist nach wie vor eine Bewilligung erforderlich.

Eine weitere grosse Änderung besteht darin, dass Lebensmittel sehr viel klarer gekennzeichnet werden müssen als bisher. Bei vorverpackten Lebensmitteln sind auf der Verpackung beispielsweise die Nährwerte anzugeben oder bei Fleisch und Fisch auch die genaue Herkunft. Im Offenverkauf muss besser auf Allergene hingewiesen werden.

Um die Kosten für die Umsetzung dieser neuen Bestimmungen möglichst gering zu halten – allen voran bei der Anpassung der Verpackungen – haben die Bundesbehörden eine Übergangsfrist von vier Jahren beschlossen. Darüber hinaus wird das BLV die betroffenen Branchen bei der Einführung der neuen Massnahmen begleiten.