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23.02.2017

Schweizer Produkte sollen bald als gentechfrei gekennzeichnet werden dürfen

(lid.ch) – Lebensmittel sollen künftig in der Schweiz analog zur EU als "ohne Gentechnik" gekennzeichnet werden dürfen. Die zuständige Ständeratskommission befürwortet eine entsprechende Motion von SBV-Direktor und Nationalrat Jacques Bourgeois.

Derzeit ist es in der Schweiz im Gegensatz zu den Nachbarländern schwierig, Lebensmittel als "gentechfrei" auszuloben. Grund dafür ist die strenge Gesetzgebung. Zwar wäre ein solche Kennzeichnung grundsätzlich erlaubt, das Problem stellen aber Futtermittelzusätze wie Enzyme und Vitamine dar, die meist mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden und die Auslobung verunmöglichen.

Aufgrund dieser strengen Regeln beklagt unter anderem der Schweizer Bauernverband (SBV) einen Wettbewerbsnachteil für die Schweizer Produkte. Denn mit der Auslobung könnten sich Schweizer Produkte tierischer Herkunft von Importen abheben, da die letzteren oft mit gentechnisch veränderten Futtermitteln (z.B. Soja) hergestellt werden.

Der Schweizer Bauernverband begrüsst denn auch den Entscheid der vorberatenden Ständeratskommission. So hätten die Konsumenten bald mehr Transparenz, ob GVO-freie Lebensmittel auf den Tellern landeten, schreibt der Bauernverband in einer Medienmitteilung.

Die Motion von Nationalrat Bourgeois ist bereits vom Bundesrat zur Annahme empfohlen worden und wurde im März 2016 vom Nationalrat angenommen. Folgt nun der Ständerat seiner Kommission, wird ein entsprechendes Gesetz ausgearbeitet.

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