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06.05.2016

SWISSCOFEL begrüsst Beschlüsse von Agro-Marketing Suisse

(SWISSCOFEL/AMS) - Die am 1. Januar 2017 in Kraft tretende Swissness-Verordnung betrifft auch die Dachmarke SUISSE GARANTIE. Der Vorstand von Agro-Marketing Suisse (AMS) hat deshalb entsprechende Beschlüsse gefasst. Die bisherigen Anforderungen an die Herkunft der Rohstoffe für SUISSE GARANTIE-Produkte werden beibehalten und werden damit strenger sein als bei der Swissness, und sie gehen deutlich über die gesetzlichen Mindestanforderungen für Schweizer Produkte hinaus. Zusatzanforderungen bleiben auch der Verzicht auf den Einsatz von gentechnisch veränderte Organismen sowie die Kontrollen durch unabhängige Zertifizierungsstellen.
Bezüglich Anwendung in den Grenzzonen wird SUISSE GARANTIE mit den Swissness-Anforderungen harmonisiert.


Der Verband der Schweizer Früchte-, Gemüse- und Kartoffelhändler SWISSCOFEL begrüsst diesen Entscheid der AMS. Eine Differenzierung von ‚Suisse Garantie‘ und SWISSNESS bei der Regelung von Produkten aus den Grenzzonen hätte massive Komplikationen bei den Warenflüssen und in der Kommunikation ausgelöst.
Zudem wären viele Erzeuger von der beliebten Marke ausgeschlossen worden, obwohl sie sich auf ihren Parzellen an dieselben Auflagen halten, wie die Erzeuger innerhalb der Schweizer Grenzen.

Mit Blick auf die am 1. Januar 2017 in Kraft tretende Swissness-Verordnung hat der Vorstand der Agro-Marketing Suisse (AMS) bedeutende Entscheide zur Garantiemarke SUISSE GARANTIE gefällt. Von spezieller Bedeutung waren die Fragen der Grenzzonen und jene der Rohstoffe.

Bestimmungen für die Grenzzonen werden harmonisiert

SUISSE GARANTIE übernimmt bezüglich der Grenzzonen ab 1. Januar 2017 die Regelung der Swissness-Verordnung und harmonisiert die Vorschriften. Damit dürfen Lebensmittel, die aus der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein, der Freizone Genf sowie von Flächen in der Grenzzone, die seit Anfang 2014 ununterbrochen von Schweizer Betrieben bewirtschaftet wurden, mit der Garantiemarke gekennzeichnet werden. Es handelt sich um eine moderate SUISSE GARANTIE-Anpassung mit dem Vorteil, dass einheitlich definiert wird, woher die Rohstoffe stammen dürfen. Eine Differenzierung zur Swissness – wie das die Schweizer Gemüseerzeuger verlangt hatten - würde in dieser Sache Verwirrung stiften. Der Vorstand wird darum auch keine abweichenden Lösungen in den Branchenreglementen zulassen, um Rechtsungleichheiten zu vermeiden.

Gemäss der Swissness-Veroirdnung können nur Flächen in den Grenzzonen berücksichtigt werden, wenn sie mindestens seit dem 1. Januar 2014 bewirtschaftet werden. Eine Ausdehnung dieser Flächen ist somit nur möglich, wenn dafür auf die Deklaration „Schweiz“ verzichtet wird.
Es ist darum davon auszugehen, dass keine neuen Flächen dazukommen. Ebenfalls ist der Entscheid kompatibel mit dem Zollrecht. Die Produkte aus den Grenzzonen unterstehen auch den gleichen Anforderungen und Kontrollen wie alle anderen SUISSE GARANTIE-Produkte.

Anteil an Schweizer Rohstoffen wird nicht gesenkt
Damit ein zusammengesetztes Produkt mit SUISSE GARANTIE gekennzeichnet werden kann, muss es in jedem Fall mindestens 90 Prozent einheimische Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs enthalten. Die Swissness-Regelung geht mit 80 Prozent und Ausnahmeregelungen weniger weit. Viele Produkte können das Schweizer Kreuz tragen, obwohl sie einen geringen Anteil an Schweizer Zutaten enthalten. Die AMS will hier die Vorschriften bewusst nicht aufweichen und hält an der strengeren Regelung für SUISSE GARANTIE fest. Für nicht zusammengesetzte Produkte wird weiterhin 100 Prozent Schweizer Herkunft gelten, für zusammengesetzte Produkte mindestens 90 Prozent.

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