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19.05.2020

Spanien: Arbeitskontrollen Ja - Generalverdacht Nein!

(FEPEX/fruchtportal.de) - Der spanische Verband FEPEX beklag sich, dass die außerordentlichen Inspektionen, die das Arbeitsministerium im Mai und Juni in dem Landwirtschaftssektor gestartet hat, einen generell negativen Blick auf diesen Sektor wirft. Er befürchtet, dass die Massnahme im Ausland und auch in Spanien zu Unrecht ein negatives Ansehen auslösen kann. Scharf kritisiert wird der Fragebogen des Ministeriums für Arbeit. Die Kontrolleure würden auch Fragen stellen über physische oder verbale Bedrohungen und Gewalt gegenüber den Arbeitnehmenden. Das Arbeitsministerium unterstelle damit, dass es verbreitet zu Sklaverei auf den Feldern komme ab.
FEPEX lehnt jede Art von Kommunikation ab, die alle Landwirte und Unternehmen in Frage stellt und ihr Ansehen schädigt. Der gute Ruf sei für den Sektor Obst und Gemüse von eminent wichtiger Bedeutung. Zwei Drittel der nationalen Produktion wird exportiert und auf den anspruchsvollen Märkten in GB, Deutschland, Frankreich oder der Schweiz verkauft.
FEPEX habe in eigenen Untersuchungen festgestellt, dass der Sektor in seiner überwiegenden Mehrheit die nationalen Gesetze in allen Bereichen einhalte. Das würden auch die die Kontrollen der unabhängigen Zertifizierungsstellen für Standards (z.B: GlobalG.A:P:-GRASP) bestätigen. FEPEX hält auch ausdrücklich fest, dass sie jegliche Missachtung von Arbeits- und nationalen Rechtsvorschriften ablehnt und ist auch bereit, die Behörden bei den Kontrollen zu unterstützen.
Was hingegen nicht akzeptiert werden könne, sei eine Verallgemeinerung von negativen Einzelfällen auf eine ganze Branche. FEPEX forderte den Minister für Arbeit und Soziales darum auf, diese Umfrage zu korrigieren, um nicht das Ansehen des gesamten Landwirtschaftssektors zu beschädigen.