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03.02.2017

EU-Ecuador: Kein unbeschränkter Freihandel mit Bananen

(fruchtportal.de) - Die Regelungen zum Schutz der EU-Bananenerzeuger gegen den Anstieg der Importe aus Ecuador nach seinem Beitritt zu dem EU-Kolumbien/Peru-Handelsabkommen wurden von den Mitgliedern des Europäischen Parlaments (MEP) am Donnerstag genehmigt.

Ecuador wird einen Vorzugszugang auf den EU-Markt haben, aber die Interessen der EU-Erzeuger werden durch einen temporären Stabilisierungsmechanismus geschützt.

Der Mechanismus ermöglicht, dass die Vorzüge ausgesetzt werden, sobald eine jährliche Grenze erreicht ist. Die Verhandelnden des Parlaments bestanden auch auf einem Frühwarnsystem, das ausgelöst wird, sobald die Importmengen 80% der Grenzen erreichen. Wenn das passiert, dann wird die EU-Kommission das Parlament und den Rat alarmieren müssen.

„Ecuadors Beitritt zu dem Handelsabkommen mit Kolumbien und Peru hat eine bedeutende Auswirkung auf die EU-Bananenerzeuger. Es könnte möglicherweise einen Sektor destabilisieren, der eine grundlegende Rolle in den Randregionen spielt und für 37.000 Jobs verantwortlich ist. Es ist somit sehr wichtig, dass unsere Erzeuger besser geschützt sind. Von jetzt an werden sie besser informiert und mehr an der Überwachung des Marktes beteiligt. Die Kommission wird auch die rechtliche Verpflichtung haben zu handeln, wenn es einen Anstieg der Importe gibt. Durch Annahme dieses Textes helfen wir aktiv unseren Randregionen, die für unsere Union so wichtig sind“, sagte Berichterstatterin Marielle de Sarnez (ALDE, FR) vor der Abstimmung.

Ecuador, einer der größten Bananenerzeuger der Welt, trat dem Handelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru im Januar 2017 bei, nachdem die Vereinbarung von dem Europäischen Parlament letzten Dezember genehmigt wurde.

Eine gemeinsame Erklärung stellt sicher, dass die Kommission die Situation in zwei Jahren überprüfen wird und den Schutzmechanismus ausdehnen kann, sollte sich die Position der europäischen Erzeuger verschlechtert haben.

Die neuen Regelungen werden in Kraft treten, nachdem der Rat sie auch formal genehmigt hat.

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