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10.11.2016

Die europäische Orangensaison gewann an Schwung

(fruchtportal.de) - Die Abladungen aus Spanien und Italien dehnten sich aus, zudem trafen erste griechische Offerten ein. Spanische und italienische Navelina waren mitunter zu klein und überzeugten hinsichtlich ihres Geschmacks und ihrer Ausfärbung nicht, was sich negativ auf deren Absatz auswirkte.

Südafrikanische Valencia Late, Midknight und Delta Seedless hatten ebenso wie türkische Navelina ergänzenden Charakter. Generell zeigte sich die Nachfrage recht verhalten. Im Prinzip konnte nur qualitativ exklusive Ware mit großem Durchmesser verkauft werden. Die bisherigen Aufrufe wurden dennoch kaum modifiziert, bloß hier und da ein wenig nach unten angepasst.

Äpfel

Auch wenn sich die Verfügbarkeit minimal verringerte, blieb die Warenpalette mit vielen Varietäten sehr üppig. Deutschland prägte dabei mit Elstar, Jonagold und Boskoop das Geschehen. Granny Smith und Red Delicious ergänzten es genauso wie Kiku, die in Frankfurt in gelegter Aufmachung zu 1,70 € je kg abgewickelt wurden. In München litten einheimische Elstar und Rubinette unter konditionellen Problemen, was sich selbstredend negativ auf deren Verkauf auswirkte. Frankreich schickte hauptsächlich Granny Smith und Golden Delicious. In München komplettierten recht helle Pink Lady. In Frankfurt und Hamburg traten französische Pink Kiss auf, die man zu ungefähr 1,95 € je kg absetzte. Aus Italien stammten vorrangig Golden Delicious und Royal Gala. Spärliche belgische Boskoop und Golden Delicious bildeten in Frankfurt eine Randerscheinung. Gleiches galt für niederländische Cox Orange und Jonagold. Generell wurde das kontinuierliche, bisweilen freundliche Interesse ohne Schwierigkeiten gestillt, sodass sich die Kurse nicht wesentlich bewegten. Ab und an bröckelten sie ab, was auf einer dann doch zu umfangreichen Bereitstellung basierte.

Birnen
Neben vorherrschenden italienischen Abate Fetel, Williams Christ und Santa Maria lieferte man speziell inländische Alexander Lucas und Conference an. Aus den Niederlanden kamen unter anderem Gellert und Gute Luise, die sich in München infolge ihrer ansprechenden Ausfärbung leicht verteuerten. Das Sortiment abrundenden Charakter hatten türkische Santa Maria und Devici sowie polnische Alexander Lucas, die man trotz niedriger Forderungen kaum beachtete. Insgesamt waren die Unterbringungsmöglichkeiten ziemlich eingeschränkt, die Nachfrage präsentierte sich nicht von ihrer besten Seite. Dennoch tendierten die Notierungen summa summarum etwas aufwärts, was sich aber nicht auf den Kundenzugriff niederschlug. In München waren kleinere und mittlere Kaliber ein echter Ladenhüter; sogar durch gewährte Vergünstigungen gelang eine Räumung nicht immer.

Kiwis
Italien herrschte vor. Während sich die neuseeländischen Partien verminderten, verstärkte sich die Präsenz der griechischen, die allerdings trotz niedriger Bewertungen nicht immer genügend Zuspruch generierten. Spanische Produkte in loser Aufbereitung rundeten in Frankfurt das Sortiment ab. Franzö- sische Goldkiwis wurden in Hamburg zu 11,75 € je 3-kg-Steige abgewickelt. Bei kontinuierlichen, ab und an verbesserten Unterbringungsmöglichkeiten veränderten sich die Notierungen nicht wesentlich.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Sowohl bei Clementinen als auch bei Satsumas prägten spanische Partien das Geschehen. Italien komplettierte vor allem bei den Clementinen, die oftmals mit Blatt aufgemacht waren und auf einen freundlichen Zuspruch stießen. Außerdem gab es türkische Satsumas, die ihre Präsenz zwar merklich verstärkten, bezüglich ihres Aromas aber Wünsche offenließen und daher nicht genügend beachtet wurden. Für spärliche Mandarinen aus Peru senkte man die Forderungen, um eine Räumung nicht zu gefährden. Aufgrund der niedrigeren Temperaturen verbesserten sich insgesamt die Unterbringungsmöglichkeiten. Die Notierungen sackten infolge einer angewachsenen Versorgung leicht ab. In Frankfurt generierten spanische Clementinen zu 0,50 bis 0,80 € je 1-kg-Netz hinreichend Interesse.

Zitronen
Wie zuvor bestimmte Spanien mit weitem Vorsprung die Vermarktung. Türkische Interdonato rundeten das Angebot ab. Hier und da steigerte sich witterungsbedingt die Nachfrage, was sich nicht immer auf die Preise auswirkte. Diese blieben häufig auf ihrem bisherigen Stand. In Hamburg verbilligten sich indes spanische Primofiori mengeninduziert. Die Kurse für knappe türkische Produkte kletterten demgegenüber aufwärts.

Bananen
Zum einen verharrten die Bewertungen dank einer am Bedarf orientierten Bereitstellung auf einem konstanten Level. Zum anderen konnte man sie aufgrund hinlänglicher Abnahme oftmals für die Erstmarke oder sogar für das gesamte Sortiment auch etwas anheben. Örtlich mussten die Vertreiber gelegentlich Vergünstigungen gewähren, da die Herbstferien das Interesse leicht eingeschränkt hatten. Ansonsten bewegten sich die Umsatzzahlen meist annähernd auf Vorwochenniveau.

Blumenkohl
Kontinuierlich herrschten die einheimischen Offerten vor. In marktweise unterschiedlicher Bedeutung ergänzten französische und belgische Abladungen. Die italienische Kampagne startete am Freitag mit 8er- und 10er-Abpackungen. Das inländische Angebot wurde für gewöhnlich unaufgeregt, aber genü- gend nachgefragt. Daher blieben die Notierungen mindestens stabil, tendierten häufiger jedoch wegen der überschaubaren Verfügbarkeit nach oben. Französische Steigen kosteten bis zu einem Euro mehr als die der deutschen Mitstreiter.

Salat
Bei Eissalat verschob sich die Produktpalette von den einheimischen Zuflüssen zu den spanischen. Dieser Wechsel riss eine Lücke auf, die die iberischen Alternativen nicht völlig schließen konnten. Daraus resultierte eine leichte Unterversorgung, ungeachtet des parallel zurückgegangenen Interesses. Die örtlich auftauchenden niederländischen Chargen begeisterten mit einem ansprechenden Kopfgewicht, vermochten das Sortiment unterdessen nicht ausreichend abzurunden. Die Bewertungen bewegten sich in einer engen Anbindung an optimale Frische generell aufwärts. Mit fortschreitender Saison schmälerte sich augenscheinlich die Bereitstellung von einheimischem Kopfsalat aus dem Freiland. Dafür kamen in offensichtlich geringerem Umfang Kultivare aus dem geschützten Anbau ins Spiel. Verdichtete belgische Zufuhren sollten da Abhilfe schaffen, was nicht immer gelang. Die Preise zogen gemeinhin merklich an, explodierten punktuell sogar regelrecht bei den belgischen Importen. Die Anlieferungen von Bunten Salaten aus dem Inland begrenzten sich allmählich. So ließen sich ohne Probleme marginale Verteuerungen etablieren. Bei einem hinlänglichen Absatz konnte man bei Endivien die Forderungen auf einem fast unveränderten Niveau fixieren. Üppig vorrätiger, alsbald mitunter knapper werdender Feldsalat aus Deutschland oder Belgien traf oftmals nicht auf eine befriedigende Order. Inländische Partien erzielten bis zu 6,- €, belgische im gehobenen Gütesektor bis zu 9,50 € je kg. Mit erstem französischem Frisée versuchte man rarer auftretenden einheimischen zu substituieren.

Gurken
Inzwischen war der Markt von Schlangengurken fest in der Hand spanischer Offerten. In München ergänzten zudem in enormen Maße griechische Abladungen. Niederländische, belgische und insbesondere deutsche Mengen verminderten sich erkennbar. Trotz einer vornehmlich unaufgeregten Nachfrage tendierten die Notierungen früher oder später mehr oder weniger stark nach oben, was vorrangig auf der eingeschränkten Verfügbarkeit und der verbesserten Kondition der Früchte basierte, brachen aber zum Wochenende hin zuweilen wieder ein. Zum Teil belastete Bestandsware, die schnell an Qualität verlor. Auch folierte Aufmachungen räumten häufiger bloß schleppend. Minigurken stammten mit geradezu gleicher Bedeutung aus Deutschland, der Türkei und den Niederlanden. Spanien komplettierte das Angebot zunächst in Frankfurt und Hamburg. Für gewöhnlich wurden die Erzeugnisse in einem ziemlich überschaubaren Rahmen vorgehalten. Daher zeigten die Kurslinien überwiegend nach oben, nur manchmal schlugen sie infolge mangelnder Unterbringungsmöglichkeiten nach unten aus.

Tomaten
Während die mitteleuropäischen Produkte an Präsenz einbüßten, speziell Deutschland war in geringem Umfang vertreten, wuchs die der Zufuhren vom Mittelmeer an. Parallel dazu entschleunigte sich allmählich das Geschäft. Die Forderungen der Verkäufer gaben generell nach, ließen sich lediglich selten auf einem stabilen Level fixieren. Selbst wenn man zeitweise entgegen des verlangsamten Absatzes Verteuerungen zu etablieren vermochte, konnten am Freitag Vergünstigungen schwerlich verhindert werden. Kirschtomaten hervorragender Güte wurden verschiedentlich relativ lebhaft geordert. Sie blieben somit von Preiseinbrüchen oftmals verschont. Belgische Fleischtomaten rief man hier und etwas höher, niederländische eher niedriger auf als bisher. Für saisoninduziert begrenzte einheimische Partien an Rispentomaten mussten die Kunden gelegentlich tiefer in die Tasche greifen. Wegen der ansteigenden spanischen Konkurrenz galt dies jedoch nicht für Chargen aus der Beneluxregion.

Zwiebeln
Einzig aus Spanien eintreffende Gemüsezwiebeln wurden in einem Maß abgeladen, das mit dem des Bedarfs korrespondierte. Daraus leiteten die Händler in der Regel recht konstante Bewertungen ab, die nur örtlich minimal aufweichten. Bei Haushaltsware herrschte monopolartig Deutschland vor. Ausschließlich in Köln und Frankfurt ergänzten niederländische und in München italienische Zugänge den Vertrieb. Die Intensität von Zufluss und Abnahme harmonierten für gewöhnlich miteinander. Daraus resultierte ein überwiegend starres, bloß wenig verändertes Kursniveau. Niederländische Importe schlug man ab 5,- € je 10-kg-Sack und ab 10,- € je 25-kg-Sack um. Marginal vorrätige spanische Alternativen erzielten bis zu 9,- € je 10-kg-Karton. Rote Zwiebeln aus dem Inland verbilligten sich manchmal.

Weitere Informationen

Frankfurt

Südafrika lieferte ab Dienstag Nektarinen, Pfirsiche sowie Aprikosen in 2,5-kg-Kartons. Erdbeeren aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden verteuerten sich massiv auf bis zu 5,- € je 500-g-Schale, dadurch begrenzten sich die Unterbringungsmöglichkeiten. Am Donnerstag wurden zu viele spanische Avocado bereitgestellt; um Bestände zu vermeiden kam es zu Vergünstigungen. Die Nachfrage nach Kakis und türkischen Granatäpfeln war ausgezeichnet. Polen offerierte blaue Pflaumen. Rosenkohl aus den Niederlanden und Belgien wurde freundlich beachtet. Neben inländischem Lauch gab es mittlerweile auch polnischen in 10-kg-Steigen. Buschbohnen trafen für die Jahreszeit zu reichlich ein, so mussten ägyptische Chargen in 5-kg-Kisten schon ab 8,- € abgewickelt werden; marokkanische Partien passten sich dem Preislevel an. Steinpilze und Pfifferlinge verloren an Interesse. Neue Produkte gelangten auf den Markt: Schwarze Totentrompeten, Semmelstoppelpilze und gelben Trompetenpfifferlinge sollten zu 15,- € je 1-kg-Kistchen (siehe Abbildung) das Geschäft ankurbeln.

Hamburg
Die Notierungen von französischen Artischocken kletterten aufwärts. Ägyptische Buschbohnen starteten zu 11,- € je 4-kg-Karton in die Saison.

Köln

Spärliche Erdbeeren interessierten zu 5,75 € je 500-g-Schale kaum. Ebenso ließ der Handel mit Himbeeren und Johannisbeeren sowie mit Pomelos kontinuierlich nach. Steinpilze verknappten und verteuerten sich.

München

Die Saison von inländischen Erdbeeren endete. Peruanische Früchte trafen mit bereits welkem Kelchen ein, italienische und belgische waren ungenügend ausgefärbt. Mit ägyptischen Importen wird in den nächsten Tagen gerechnet. Mexiko schickte erste Himbeeren und Brombeeren. Sizilianische Grapefruits, Star Ruby, präsentierten sich vom Fleisch her zwar gut ausgereift, geschmacklich waren sie aber sehr bitter, was den Absatz erschwerte. Südafrika sendete mittlerweile Pfirsiche und Nektarinen. Bei Brokkoli wurde der Bedarf vermehrt mit spanischer Ware gedeckt; die Forderungen konnten erhöht werden. Süddeutscher Radicchio war noch in ausreichenden Mengen und in ansprechender Qualität verfügbar, was zu stabilen Kursen führte. Italienische Partien machten sich zunehmend bemerkbar und kosteten in etwa so viel wie die einheimischen. Italienischer Kohlrabi wurde angebotsbedingt billiger. Radieschen und Knoblauch aus Deutschland konnten zu festen Bewertungen vermarktet werden. Nordafrikanische Buschbohnen und Stangenbohnen vergünstigen sich. Die Aufrufe für südafrikanische Steinpilze wurden angehoben.

Berlin

Im Wochenverlauf verstärkten sich die Abladungen von italienischen und spanischen Kakis. Zwischen 1,55 und 1,95 € mussten je kg gezahlt werden, wobei die italienischen Offerten am teuersten waren. Erste südafrikanische hartreife Pfirsiche wurden zu 16,50 bis 17,50 € je 2,5-kg-Karton umgeschlagen. Sie konnten bezüglich ihres Aromas nicht vollends überzeugen, daher hielt sich die Nachfrage in Grenzen.

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