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01.07.2021

Deutschland zu eng für Aldi und Lidl

(wiwo.de) - Aldi und Lidl wollen stark ins internationale Geschäft investieren. Aldi soll zum drittgrößten Lebensmitelhändler der USA werden, auch in China will der Konzern eine „langfristige Präsenz" aufbauen.

Die Lebensmitteldiscounter Aldi und Lidl wollen im internationalen Geschäft stark wachsen, berichtet die WirtschaftsWoche. „Wir befinden uns international auf klarem Erfolgskurs und prüfen jede Möglichkeit, auch anorganisch weiter zu wachsen“, sagte Aldi-Nord-Kommunikationschef Florian Scholbeck. Der Discounter hatte vor wenigen Monaten bereits die 547 Filialen des Wettbewerbers Leader Price in Frankreich übernommen. Die Läden sollen bis September 2021 vollständig in Aldi-Märkte umgewandelt werden. Langfristig will das Unternehmen rund 2000 Märkte in Frankreich betreiben.

Auch das Schwesterunternehmen Aldi Süd forciert seine Auslandsexpansion, etwa in den USA, Großbritannien und China. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin betreibt ALDI U.S. momentan fast 2.100 Filialen und „ist auf dem Weg, im nächsten Jahr der drittgrößte Lebensmittelhändler in den USA zu werden“. Dafür sollen dieses Jahr „rund 100 neue Filialen eröffnet werden“. ALDI U.S. habe außerdem das E-Commerce-Angebot erweitert und biete „in fast allen Filialen einen Lieferservice für Lebensmittel sowie in fast 1000 Filialen eine Selbstabholung von Lebensmitteln an.“ In Großbritannien plant Aldi Süd nach Angaben der Sprecherin „in den nächsten zwei Jahren 100 neue Filialen“ zu eröffnen und will im laufenden Jahr 4000 neue Arbeitsplätze schaffen. Selbst China bleibe „ein wichtiger Markt“ für Aldi Süd, teilt das Unternehmen mit. „Der Fokus liegt weiterhin auf dem Aufbau einer langfristigen Präsenz von Aldi in China“. Bislang betreibt der deutsche Discounter dort neben einem Onlineangebot nach eigenen Angaben insgesamt 15 Filialen.

Auch Aldi-Wettbewerber Lidl will sein Auslandsgeschäft ausbauen. Das Unternehmen prüfe „fortwährend Expansionsmöglichkeiten sowohl in etablierten Märkten als auch in Ländern, in denen das Unternehmen bisher nicht mit Filialen vertreten ist“, teilt eine Sprecherin mit. „Auch in Frankreich, den USA und Großbritannien wollen wir weiter wachsen.“

Für die deutschen Discounter ist das Auslandsgeschäft in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Denn auf dem Heimatmarkt gibt es kaum noch Wachstumsmöglichkeiten für sie. Zuletzt verloren die Discounter hier sogar Marktanteile an klassische Supermärkte.