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01.03.2019

Der spanische Obst- und Gemüseexport im Jahr 2018 betrug 12.832 Millionen Euro

(freshplaza.de) - Die Exporte von frischem Obst und Gemüse in Spanien beliefen sich im Jahr 2018 auf 12.832 Millionen Euro (+1% gegenüber dem Vorjahr), und die Gesamtmenge betrug 12,5 Millionen Tonnen (-1%). Dies zeigen kürzlich aktualisierte Daten des spanischen Ministeriums für Zoll und Verbrauchsteuern. Der stabilisierende Trend der letzten drei Jahre hält laut FEPEX an.

Im Jahr 2018 verzeichneten die spanischen Gemüseexporte eine Menge von 5,3 Millionen Tonnen, ein Plus von 4,4% gegenüber 2017. Der Wert belief sich auf 5.290 Millionen Euro (+0,4%). Innerhalb der Gruppe der am meisten exportierten Gemüse erzielten Paprika, Gurken und Salat das stärkste Wachstum. Der Export von Paprika betrug 745.903 Tonnen (+8,6%) und einen Wert von 977,2 Millionen Euro (+2%). Bei Gurken waren dies 648.521 Tonnen (+3,4%) und 595 Millionen Euro (+5%) und bei Salat 795.195 Tonnen (+4,3%) und 690 Millionen Euro (+4%). Der Wert der Tomatenexporte ging jedoch um 7,5% zurück und betrug 927 Millionen Euro. Die Tomatenmenge blieb mit 812.571 Tonnen stabil.

Die Exportmenge von Obst ging 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 4,4% zurück und betrug 7,1 Millionen Tonnen. Der Wert stieg jedoch um 1,4% und erreichte 7.542 Millionen Euro. Bemerkenswert ist der deutliche Rückgang bei Nektarinen mit 357.371 Tonnen (-24%) und 408 Millionen Euro (-2,4%), bei Pfirsichen mit 382.378 Tonnen (-16%) und 381 Millionen Euro (+ 1,5%) bei Pflaumen mit 71.565 Tonnen (-27%) und 86 Millionen Euro (-13%) sowie bei Kakis mit 168.341 Tonnen (-22%) und 173 Millionen Euro (-10%). Bei anderen Obstsorten gab es ein starkes Wachstum. Der Wassermelonenexport hatte eine Menge von 861.952 Tonnen (+17%) und einen Wert von 428,6 Millionen Euro. Der Traubenexport stieg mengenmäßig um 19% auf 170.658 Euro und erreichte einen Wert von 337 Millionen Euro (+18%). Der Export von Himbeeren betrug 50.414 Tonnen (+10%) und hatte einen Wert von 383 Millionen Euro (+11%), der von Heidelbeeren 57.802 Tonnen (+24%) im Wert von 324 Millionen Euro (+18%).

Die autonome Region mit den größten Obst- und Gemüseexporten ist Andalusien mit 4,1 Millionen Tonnen (+4%) und 5,066 Millionen Euro (+3%), gefolgt von Valencia mit 3,7 Millionen Tonnen (-1%) und 3,412 Millionen Euro (-1%) und Murcia mit 2,5 Millionen Tonnen (die gleiche Menge wie 2017) und 2,504 Millionen Euro (+3%).

Die Exporte in die EU machten 94% der Gesamtmenge aus, wobei sich die drei wichtigsten Märkte positiv entwickelten: Deutschland mit 3.431 Millionen Euro (+3%), Frankreich mit 2.300 Millionen Euro (+5%) und das Vereinigte Königreich mit 1.766 Millionen Euro (+3%). Allerdings gingen die Exporte in außereuropäische Länder um 10% auf 534 Mio. Euro zurück. Dies war eine Folge der Schwierigkeiten und Hindernisse für den Zugang zu einer beträchtlichen Anzahl von Drittländern, so FEPEX. Bemerkenswert ist die gute Leistung in Kanada nach dem Inkrafttreten des Handelsabkommens mit der EU. Die Exporte in dieses Land stiegen um 36% auf 93,4 Mio. Euro, während die Exporte in die USA stark zurückgingen und 50,3 Mio. Euro betrugen.

Die Einfuhren von frischem Obst und Gemüse in Spanien stiegen im Jahr 2018 weiterhin stark an und erreichten 3,3 Millionen Tonnen (8% gegenüber 2017) und einen Wert von 2,757 Millionen Euro (+ 9%). Bei den Früchten erzielten Avocados mit 237 Millionen Euro, Kiwis mit 192 Millionen Euro und Äpfel mit 147 Millionen Euro die bemerkenswertesten Ergebnisse. Bei den Gemüsesorten stachen Kartoffeln und grüne Bohnen mit 209 bzw. 175 Millionen Euro hervor.

Für FEPEX sind diese Ergebnisse ein Beweis für die Bedeutung des EU-Marktes für spanische Exporteure. Die Zahlen zeigen auch, dass die Vielfalt eine der größten Stärken des spanischen Sektors ist. Diese Vielfalt ermöglicht es, den starken ausländischen Wettbewerb bei bestimmten Produkten zu kompensieren.