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Transparenz der Preis- und Marktsituation
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Der Verband des Schweizerischen Früchte-, Gemüse- und Kartoffelhandels
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Interessen seiner Mitglieder einheitlich darzulegen und zu vertreten
 
 

02.08.2018

CHINA - Knoblauch gerät unter Druck

(FH) - Wie Producereport unter Berufung auf die chinesische Zollstatistik berichtet,
exportierte das Land von Januar bis November 2017 1,8 Mio t Knoblauch im
Wert von 3,11 Mrd US-Dollar. Im Vergleich zu 2016 stieg das Exportvolumen
gegenüber dem Vorjahr um 8,8 %, während der Exportwert um 5,8 % zurückging.
Auf frischen Knoblauch entfallen dabei 88,6 % der Exporte. Mit 25 % der
Gesamtexporte ist Indonesien der größte Exportmarkt für chinesischen Knoblauch,
gefolgt von Vietnam und Malaysia auf den Plätzen zwei und drei.
Die Anbaufläche und der Ertrag von chinesischem Knoblauch liegen bei 58,43%
bzw. 80,86 % der weltweiten Gesamtmenge. Aktuell stellt das Land etwa 90 %
der weltweit gehandelten Mengen. Jedoch bekommen auch die Akteure des
größten Produzenten die Gesetze des Marktes zu spüren. 2009, 2012 und 2017
erlebte der Knoblauchpreis große Einbrüche, die bei vielen Anbauern und Händlern
zu Verlusten während der Rekordernte führten. Zudem gibt es bei einigen
Produzenten und Exporteuren Nachholbedarf in Sachen Verarbeitung. Zudem
müssen die Exporte die steigenden internationalen Qualitätsstandards für landwirtschaftliche
Produkte erfüllen. Zum Beispiel hat die Europäische Union insgesamt
124 Kontrollen für Chinas Knoblauch, während Japan insgesamt 123 Tests
eingesetzt hat. Gleichzeitig haben Südkorea, Europa, die Vereinigten Staaten,
Thailand und Indonesien Quoten für chinesische Knoblauchimporte eingeführt.
Diese Handelshemmnisse haben die chinesischen Knoblauchexporte auf dem
internationalen Markt enorm unter Druck gesetzt.