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09.04.2021

Brexit: Flämische Unternehmen schon jetzt belastet – Rufe nach Green Lane werden lauter

(fruchthandel.de) - Flämische Unternehmen, die mit dem Vereinigten Königreich Geschäfte machen, haben laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga seit dem Brexit bereits einen Umsatzrückgang von durchschnittlich 6 % zu verzeichnen. Diese Zahl nennt die belgische Unternehmerorganisation Voka auf Grundlage einer Umfrage unter 150 flämischen Unternehmen, die mit Großbritannien Geschäfte machen.

„Die prognostizierten negativen Auswirkungen des Brexits sind also bereits nach 100 Tagen deutlich zu spüren und das ist erst der Anfang", zitiert Belga Hans Maertens, Geschäftsführer von Voka. Laut Voka sind Zollformalitäten, zusätzliche regulatorische Verpflichtungen und Importabgaben die Hauptursache für den Anstieg der Kosten für flämische Unternehmen. Als Lösung befürwortet Voka die Einrichtung einer flämisch-britischen Green Lane. „Das ist ein physischer und digitaler Zoll-Außenposten, an dem Zollformalitäten erledigt werden können", sagt Maertens. „Dies wird das Geschäft mit dem Vereinigten Königreich erleichtern. Und das ist notwendig, denn schon die erste Phase des Brexits belastet unsere Unternehmen mit zusätzlichen Kosten und sinkenden Umsätzen.“ Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen sind für die Einführung der Green Lane.