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14.04.2016

Bio-Anbau ab 2030 führend 10. Bio-Kongress von IFOAM-EU

(fruchtportal.de) - Auf dem IFOAM-EU-Kongress, der vom 4. bis 6. April in der Provinz Driebergen, in den Niederlanden, stattfand, kamen Bio-Experten aus ganz Europa zusammen, um die Entwicklung des Bio-Sektors in den kommenden Jahren zu diskutieren. Zentral war auf der Konferenz die Frage: Wie kann der Bio-Sektor weiter an die wachsende Verbrauchernachfrage anknüpfen?

Das Wachstum von Bio in Ländern wie Schweden, Dänemark, Österreich, der Schweiz, Süd-Deutschland und Italien in Richtung von 10% Anbauland und 10% Konsum ist der Vorbote für einen weiteren Durchbruch. Mit den geplanten Anpassungen an die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU und Innovationen in dem Bio-Sektor wird die biologische Landwirtschaft 2030 eines der führenden Landwirtschaftssysteme sein, berichtet Bionext.

„Bio ist die Zukunft“
Der Niederländische Staatsminister Van Dam gab dem Kongress mit seiner inspirierenden Rede einen fliegenden Start. Er erinnerte daran, dass sich das Klima für die Bio-Landwirtschaft und -Lebensmittel in den letzten Jahren enorm verändert hat. „Zuvor fühlte man sich beobachtet, wenn man seine Lebensmitteleinkäufe in einem Bio-Laden machte und es schien eine Sache der Vergangenheit zu sein. Nun ist Bio ein Wegbereiter und ein klares Konzept für die Zukunft.“

Neben anderen Sprechern signalisierte der Präsident der IFOAM-Weltorganisation, Andre Lieu, dass die Landwirtschaftswelt eine massive Umstellung durchmacht. „In vielen Ländern, wo ich war, gibt es nun Minister wie Van Dam in den Niederlanden, die biologische Landwirtschaft als ein Zukunftsmodell für Nachhaltigkeit und Lebensmittelsicherheit sehen. Wir sind mitten in einem Paradigmenwechsel.“

Die Spannungen bezüglich der Patente nehmen zu
Einer der spezialisierten Workshops beschäftigte sich mit der wachsenden Bedrohung durch Patente über natürliche Eigenschaften von Gemüsesorten. Der Workshop sollte ein Weckruf für Vertreter des Bio-Sektors in der EU sein. Bionext setzt sich bereits seit drei Jahren für dieses Thema ein und erreicht dabei immer mehr besorgte Verbraucher.

Die Konferenz wurde von IFOAM-EU in Zusammenarbeit mit Bionext organisiert.

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