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02.06.2016

Äpfel: Die Importe der südlichen Hemisphäre herrschten vor

(fruchtportal.de) - Allen voran konnte auf Royal Gala zugegriffen werden. Neuseeland beteiligte sich ferner mit Braeburn und Jazz, während Chile speziell Granny Smith und Elstar beisteuerte. Südafrika rundete mit Golden Delicious und Braeburn das Sortiment ab.

Einheimische Jonagold und Elstar sowie italienische Golden Delicious prägten die europäische Vermarktung. Die Bereitstellung verminderte sich zusehends. Da die Früchte bezüglich ihrer Qualität durchaus überzeugten und sie zudem billiger als die Abladungen aus Übersee waren, generierten sie eine kontinuierliche Beachtung. In beiden Bereichen veränderten sich die Notierungen, wenn überhaupt, bloß marginal, da man die Zufuhren hinlänglich am ruhigen Bedarf ausrichtete.

Birnen
Der Handel verlief meist ereignisarm. Die Nachfrage konnte mit den Anlieferungen aus Südafrika, Chile und Argentinien gut gedeckt werden. An der Spitze der Warenpalette standen südafrikanische Packham`s Triumph und Forelle vor chilenischen und argentinischen Abate Fetel. Italienische Abate Fetel und niederländische Conference ergänzten das Angebot mit geringen Mengen, verloren aber an Bedeutung. Da sich die Verfügbarkeit für gewöhnlich an den Unterbringungsmöglichkeiten orientierte, blieben die bisherigen Aufrufe in der Regel konstant.

Tafeltrauben
Die Sortenvielfalt schränkte sich ein, immer mehr Varietäten verabschiedeten sich aus dem Geschäft. Chile dominierte mittlerweile mit Crimson Seedless und Thompson Seedless, Südafrika sendete vorrangig Crimson Seedless. Aus Indien wurden hauptsächlich Thompson Seedless abgeladen. Die Präsenz ägyptischer Early Sweet und Prime Seedless dehnte sich aus. In Frankfurt tauchten Early Sweet aus Marokko auf, die bis zu 15,50 € je 4,5-kg-Karton kosteten und sauer schmeckten. Black Magic und Victoria aus Italien, die in der 20. KW lediglich in München den Saisonauftakt feierten, gab es inzwischen fast auf sämtlichen Plätzen. Infolge der hohen Bewertungen und der noch nicht komplett überzeugenden Qualität konnten deren festen Eingangsforderungen im Wochenverlauf allerdings nicht bestätigt werden. Generell veränderten sich die Kurse bei einer recht stetigen Vermarktung nur selten. In München vergünstigten sich ägyptische Early Sweet aufgrund zu üppiger Zufuhren. In Berlin brauchte man für chilenische Red Globe weniger als zuvor zahlen.

Erdbeeren

Einheimische Früchte überwogen vor niederländischen und italienischen. Spanien, Belgien und Österreich hatten ergänzenden Charakter. Neu dazu kamen polnische Offerten, die in München hinsichtlich ihrer Güte keine Wünsche offenließen und flott verkauft werden konnten. Summa summarum genügte die angewachsene Versorgung, um den kontinuierlichen Bedarf zu befriedigen. Das Interesse war aber nicht besonders stark ausgeprägt, sodass sich mancherorts Bestände aufbauten. Diese wurden auch mit gewährten Verbilligungen nicht vermindert. Sogar am Freitag gelang eine Räumung nicht immer. In Hamburg monierten die Kunden bei den norddeutschen Partien eine mangelnde Ausfärbung. In der Hansestadt stieg der Zuspruch für Produkte aus Süddeutschland an; die aus Südeuropa konnten indes kaum untergebracht werden. In Berlin zogen die Notierungen letztlich an, nachdem sie bis Mittwoch sanken.

Aprikosen
Das Angebot setzte sich speziell aus spanischen und italienischen Anlieferungen zusammen. Griechische und türkische Importe komplettierten. In Berlin trafen erste französische Chargen ein, die zu 4,50 € nur wenig nachgefragt wurden. Im Vergleich zur Vorwoche hatte sich die Ausfärbung generell verbessert und das Fleisch der Erzeugnisse war auch nicht zu weich, geschmacklich war allerdings noch Luft nach oben. Wegen eines meist schwachen Zugriffs und zu üppiger Mengen bröckelten die Bewertungen häufig ab. In Berlin etablierte sich infolge eines stark divergierenden Aromas eine weite Kursspanne von 2,50 bis 4,- € je kg. In Hamburg vergünstigten sich blasse und zu weiche Abladungen selbstredend.

Kirschen
Die Saison startete inzwischen durch. Die Produkte wiesen größere, bei den Kunden beliebtere Kaliber auf: Partien in 30 mm+ traten in Erscheinung und erschwerten den Verkauf kleinerer Früchte. Die Warenpalette bestand unter anderem aus spanischen Brooks, Frisco und California, türkischen Napoleon, italienischen Ferrovia und Georgia sowie griechischen Pella Strong. Die Versorgung wuchs deutlich an und genügte, um das Interesse zu stillen. Auch litten die Zufuhren bloß äußerst selten unter qualitativen Mängeln, die organoleptischen Eigenschaften wussten in der Regel zu gefallen. Die Notierungen sanken aufgrund der ausgedehnten Bereitstellung oftmals ab, einzig spanische Offerten verteuerten sich ab und an.

Pfirsiche und Nektarinen
Während die Präsenz spanischer und italienischer Abladungen anstieg, schränkte sich die von türkischen Importen, die mancherorts gänzlich fehlten, ein. Marokko und Chile rundeten das Angebot ab. Vermehrt gab es mittlerweile Erzeugnisse in der Sortierung A, was die Nachfrage einerseits merklich anregte. Demgegenüber begrenzte sich allerdings witterungsinduziert der Bedarf, der insgesamt doch ziemlich schwach war. Die Kurse bröckelten häufig ab. In Hamburg fanden gelbfleischige italienische Nektarinen zu 10,- € je 4-kg-Verpackung eine flotte Aufnahme. Spanische Paraguayos wurden umfangreich angeliefert. Infolge ihrer uneinheitlichen Aufmachung etablierte sich eine weite Preisspanne von 10,- bis 28,- € je 5 kg.

Kiwis
Italienische Ware überwog vor neuseeländischer, französischer und griechischer. Chilenische Chargen, die in der letzten Woche erstmals in Erscheinung traten, trafen inzwischen auch in Frankfurt ein, wo sie 16,- € je 10-kg-Karton kosteten. In München werden die chilenischen Offerten für die 22. KW erwartet. Die Qualität der europäischen Produkte ließ keine Wünsche offen, sodass die Partien aus Übersee nicht immer auf ein freundliches Interesse stießen. In Köln generierten sie indes genügend Beachtung. Für gewöhnlich war die Verfügbarkeit auf die Unterbringungsmöglichkeiten abgestimmt, daher wurden die bisherigen Forderungen oftmals aufrechterhalten.

Zitronen

Spanische Früchte beherrschten das Geschehen. Griechische und südafrikanische Abladungen komplettierten das Angebot. Argentinische Anlieferungen fanden in Berlin zu ca. 43,- € je 18-kg-Karton nur wenig Zuspruch. Generell war die Versorgung eher knapp. Zwar konnte der Bedarf gedeckt werden, dennoch zogen die Bewertungen mancherorts an oder bestätigten zumindest ihr bis dato hohes Level.

Bananen
Das Geschäft verlief gleichmäßig und unaufgeregt. Die offerierten Mengen wurden hinreichend auf die Unterbringungsmöglichkeiten abgestimmt. Daher veränderten sich die Kurse meist nicht wesentlich. Bloß in Köln verteuerten sich etwas die Partien aus Costa Rica.

Blumenkohl

Die beherrschenden Zufuhren aus dem Inland hatten sich verstärkt. Die ergänzenden Importe aus Frankreich verringerten sich. Das Angebot überragte in der Regel die Nachfrage. Es baute sich allmählich ein Verkaufsdruck auf. Die Notierungen bröckelten oftmals sukzessive ab. In Köln war diese Entwicklung eher als ein Trend zu erkennen. Einzig in Berlin blieb die Verfügbarkeit zunächst derart eingeschränkt, dass sich die Preise auf hohem Niveau hielten; am Freitag fielen sie jedoch wegen ausgeweiteter Bereitstellung.

Salat
Kopfsalat stammte vorwiegend aus Deutschland, komplettierend aus Belgien. Die Versorgung wuchs schleichend an. Das wirkte sich vermindernd auf die Kurse aus, die sich bloß hier und da knapp behaupten konnten. Gelegentlich mussten die Händler auch infolge zu niedrigen Gewichtes oder mangelhafter Optik der Offerten Nachlässe gewähren. Der Bedarf nach Eissalat war nicht unbedingt befriedigend. Kraft expandierender Mengen verbilligten sich inländische Erzeugnisse für gewöhnlich mehr als die niederländischen. Die spanische Konkurrenz wurde zunehmend aus dem Geschäft gedrängt, daher punktuell geradezu verramscht ab 4,- € je 10er- oder 12er-Aufmachung. Die Zuflüsse von Bunten Salaten überstiegen die Unterbringungsmöglichkeiten. Die Bewertungen sackten meistens ab, verharrten äußerst selten auf einem wenig veränderten Level. Feldsalat verlor, Rucola gewann an Beachtung.

Gurken
Schlangengurken trafen aus den Niederlanden in einem ähnlichen Umfang ein wie aus Deutschland. Belgische Chargen befanden sich ebenfalls auf der Produktpalette. Die Abladungen reichten gemeinhin aus, um das Interesse zu stillen. Spätestens ab Mitte der Woche verbesserte sich der Zugriff. Es konnten sich in Abhängigkeit vom Kaliber vielfach Verteuerungen etablieren. Preisschwankungen resultierten sporadisch aus der divergierenden Fruchtfleischfestigkeit. Minigurken wurden vorrangig aus den Niederlanden und Deutschland angeliefert. Türkische Partien gab es lediglich in Berlin. Die Forderungen blieben weitgehend stabil, zogen nur verschiedentlich leicht an.

Tomaten
Eigentlich waren die Märkte überversorgt. Zwar hatten sich die Absatzzahlen erhöht, doch die Bereitstellung dehnte sich derart aus, dass eine vollständige Räumung kaum erzielt werden konnte. Die üppigen Zufuhren von Runden Tomaten und Rispentomaten aus den Niederlanden und Belgien verbilligten sich oftmals sehr deutlich, die relativ überschaubaren inländischen Ergänzungen wesentlich seltener und weniger dramatisch. Die Kurse von Fleischtomaten und Kirschtomaten verharrten häufiger auf einem konstanten Niveau, sackten manchmal aber auch marginal ab, je nach der Warenverfügbarkeit und der Umschlagsgeschwindigkeit.

Gemüsepaprika
Das Geschäft war fest in der Hand der niederländischen Importe. Belgien und die Türkei komplettierten mit ausgeweiteter Präsenz. Marokkanische Abladungen, nur in Hamburg vorrätig, verloren merklich an Wichtigkeit, ließen sich dennoch flott verkaufen. Die Anlieferungen hatten generell etwas zugenommen, ohne unterdessen enormen Druck aufzubauen. Die Notierungen bröckelten überwiegend ab. Vielfach waren davon sämtliche Farbgruppen betroffen. Örtlich konnten sich grüne Früchte wegen ihres eher begrenzten Zuflusses diesem Prozess entziehen und verteuerten sich leicht auf bis zu 13,- € je 5-kg-Abpackung.

Zwiebeln

Je nach Platz herrschten spanische oder chilenische Speisezwiebeln vor. Die Türkei rundete in spärlichem Umfang einzig in Frankfurt das Angebot ab. Bei genügendem Zuspruch blieben die Bewertungen stabil. Ausschließlich in Berlin tendierten sie aufgrund einer guten Order nach oben. Haushaltsware wurde hauptsächlich aus Neuseeland zugeführt, zudem in verringertem Maße aus Australien. Deutsche Produkte fand man lediglich in Berlin. Die Kurse bewegten sich auf einem relativ starren Level. Bei herausragenden Qualitäten konnten die Vertreiber ihre Forderungen verschiedentlich sogar marginal anheben.

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