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18.09.2015

5. Deutscher Obst & Gemüse Kongress: Europa bald ohne Premium?

(fruchthandel.de) - Europa und Deutschland werden in den kommenden Jahren als Markt an Bedeutung verlieren, als internationale Drehscheibe im Fruchtgeschäft den Platz aber behaupten können. Darauf muss sich die Fruchtbranche einstellen.

Dies sind einige Ergebnisse der Studie zur Veränderung der Warenströme und den Konsequenzen für den Handel, die Professor Dr. Ludwig Theuvsen von der Georg-August-Universität Göttingen am Morgen vorstellte. Die Studie wurde vom Deutschen Fruchthandelsverband initiiert und unterstützt. In seinem Grußwort betonte Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär im BMEL, dass der EU-Obst- und Gemüsesektor sehr anpassungsfähig sei und flexibel auf veränderte Marktsituationen reagiere. In diesem Zusammenhang verwies er aus das Export-Förderungsprogramm der Bundesregierung, das sich großer Beliebtheit erfreue. In dessen Rahmen seien künftig Fachreisen in die USA, nach China und in den Libanon geplant. Der Staatssekretär zeigte sich besonders beeindruckt von der starken Beteiligung am DOGK: Wenn in einem Saal die Teilnehmer stehen müssten, sei das ein gutes Zeichen.

Globale Zahlen legte auch Helwig Schwartau, AMI Hamburg, für den Apfelmarkt vor. Er erklärte, dass zum Beispiel in Westafrika, einer Region ohne eigene Apfelproduktion, der Konsum in den vergangenen zehn Jahren um 175% zugenommen hat.

Gut 450 Teilnehmer verfolgten diese und andere spannende Themen auf dem Deutschen Obst & Gemüse Kongress 2015, organisiert vom Fruchthandel Magazin, GS1 Germany und AMI. Die Veranstaltung unterstrich bei ihrer 5. Auflage am 17./18. September 2014 mit gut 450 Teilnehmern seine Bedeutung für den deutschen und europäischen Markt. Wichtige Entscheider aus allen Handelsstufen waren in Düsseldorf, aus der Produktion genauso wie aus dem Frucht- und Einzelhandel. Auch die großen Discounter waren präsent. „Die Teilnahme des LEH war noch beeindruckender als im Vorjahr. Das sind die wichtigen geschäftlichen Kontakte, die letztlich den notwendigen Austausch zwischen den Handelsstufen ermöglichen“, so das Resümee vieler Teilnehmer am Freitagabend.

Der Startschuss fiel schon am Donnerstagmittag, als rund 70 Teilnehmer die Gelegenheit wahrnahmen, auf Einladung von Bonduelle das Werk in Straelen zu besuchen und sich die hochmoderne Produktion von Convenience-Salaten präsentieren zu lassen.

Am Donnerstagabend trafen sich bereits viele Gäste in lockerer Atmosphäre in einem Düsseldorfer Traditionshaus und waren begeistert: „Es ist unglaublich, wen man hier trifft. Dieser Abend ist ein absoluter Pflicht-Termin für alle in diesem Geschäft.“

Sponsor des Abends war wieder die BVEO. Geschäftsführer Dr. Christian Weseloh ist mit dem Engagement folglich sehr zufrieden: „Wir freuen uns, als Kooperationspartner dazu beitragen zu können, einen solchen Abend für die Branche zu realisieren. Hier werden ernsthaft Themen diskutiert und Lösungen gesucht. Das ist der richtige Weg, der unsere Branche weiterbringt.“
Der Grüne Merkur für besondere Verdienste rund um das Grüne Sortiment wurde in diesem Jahr vom Fruchthandel Magazin an das Saatgutunternehmen Rijk Zwaan für die herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie die außergewöhnlichen Impulse, die dem Markt durch zahlreiche Innovationen – z.B. dem Salanova – gegeben wurden.

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