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Der Verband des Schweizerischen Früchte-, Gemüse- und Kartoffelhandels
 
 

07.02.2020

Delegiertenversammlung Swisssem

Aus Z Saatgut Suisse wird "saatgut schweiz"
(landfreund.ch) - An der Delegiertenversammlung von Swisssem wurde ein neues Logo für Z Saatgut Suisse vorgestellt. Die Branche schaut vorwärts und auch die Saatgutverkäufe entwickeln sich positiv. Der Abwärtstrend bei den Verkäufen scheint gebremst. Es gab sogar einen deutlichen Anstieg der Verkäufe von Futterweizen.

Die Schweizer Saatgutproduzenten trafen sich in Murten zur Delegiertenversammlung. Die statutarischen Traktanden gingen rasch über die Bühne und die Delegierten hiessen Jahresrechnung, Tätigkeitsbericht und das Budget gut.

Das 1999 eingeführte Förderungskonzept für zertifiziertes Saatgut erhält ein neues Gesicht. Der Markenname Z Saatgut Suisse wird nun durch "saatgut schweiz" ersetzt. Eine neue Serie von Werbeslogans wurde erstellt, und die Website (www.swisssem.ch) mit der neuen Gestaltung wird bald aufgeschaltet.

Athos Jaquiéry, Vertreter der ASS, hat die maximale Amtszeit von zwölf Jahren im Swisssem-Vorstand erreicht. Die Versammlung wählte Markus Egger aus Bière zu seinem Nachfolger.

Evelyne Thomet, Vorsitzende der Geschäftsleitung der DSP AG, wurde in Anerkennung ihrer Arbeit zugunsten der Saatgutbranche zum Ehrenmitglied ernannt. Thomet wird Ende März 2020 in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Ihre Nachfolge wird Christian Ochsenbein übernehmen, welcher derzeit als Mitglied der Geschäftsleitung für den Bereich Futterpflanzen zuständig ist.

Geschäftsführer Christof Rüfenacht wies darauf hin, dass die Wetterereignisse des Jahres 2019 erneut kontrastreich waren:

- Die Pflanzkartoffelernte ist geringer ausgefallen als im Vorjahr, mit einem sehr hohen Anteil an kleinen Kalibern.
- Beim Saatgetreide ist der Krankheitsdruck geringer und die Erträge sind gut.
- Auch für Saatgut anderer Kulturen wie Mais, Gräser und Klee ist das Ergebnis sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht erfreulich.
- Dagegen litt die Produktion von Saatgut bei Soja unter der Sommertrockenheit und die Erträge sind mittelmässig.

Die Verkäufe von Saatgetreide der Ernte 2019 stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 %. Der Abwärtstrend bei den Verkäufen scheint gebremst. Es gab sogar einen deutlichen Anstieg der Verkäufe von Futtergetreide, insbesondere bei Weizen. Der Absatz von Wintergerste ist etwas höher als 2018. Aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen ging die Produktion von Hybridgerste im Jahr 2018 um 215 t zurück. 2019 war die Produktion von Hybridgerste nicht wesentlich höher, hingegen nahmen die Liniensorten um 471 t zu. Der Anteil der Verkäufe von Biosaatgut beträgt 10,6 % (2018: 9,9 %).

Die Gesamtmenge an zertifizierten Pflanzkartoffeln erreichte 21’670 t. Das sind 22 % weniger als 2018. Mehrere Posten gingen aufgrund von Virusbefall verloren. In diesem Jahr werden die Überschussmengen voraussichtlich sehr gering sein. Grössere Importe werden notwendig sein, um die Pflanzkartoffeln für die Vermehrung zu erneuern, und um die Nachfrage nach Pflanzkartoffeln für Industriesorten, für die die einheimische Produktion nicht ausreicht, und für exklusive Sorten zu befriedigen.