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01.12.2017

DV swisspatat: "Optimistisches Aufatmen" bei der Knolle

(bauernzeitung.ch) - An der diesjährigen Delegiertenversammlung der Swisspatat wurde über den Erfolg der ergriffenen Massnahmen informiert. Eingegangen wurde dabei auf die Ergebnisse der verschiedenen Arbeitsgruppen.
Der Vorstand der Swisspatat informierte letzten Mittwoch über das vergangene Kartoffeljahr und legte die Zahlen vor. Ferner wurde an der Versammlung auch über das künftige Vorgehen abgestimmt.


Nachfrage wurde gedeckt
Wie bereits dem Geschäftsbericht zu entnehmen war, wurde im Jahr 2016 aufgrund der wetterbedingten Ernteausfälle eine rekordverdächtig hohe Menge an Veredlungskartoffeln importiert. Bei den Speisekartoffeln war die Lage im Inland etwas anders: Die in diesem Jahr besonders frühen Frühkartoffeln füllten die entstandenen Lücken im Lager noch rechtzeitig. «Wieder einmal zeigte sich, dass auch eine kleinere Ernte weit reicht, sobald (Verkaufs)-Aktivitäten nicht auf derselben Höhe gefahren werden wie in Jahren, in denen viel Ware vorhanden ist», so war dem Geschäftsbericht zu entnehmen. Den Produzenten empfiehlt der Verband für die kommende Zeit, Pflanzungen nur in Absprache mit den Abnehmern durchzuführen, um Überschüsse und somit niedrige Preise für ihre Ernte zu vermeiden und so die Marktordnung aufrecht zu erhalten.

Wieder rote Zahlen
Das letzte, schlechte Erntejahr schlug sich auch in der Buchhaltung nieder. Die Jahresverluste seien zwar kleiner als letztes Jahr, aber sie bestünden trotzdem immer noch. Die Anpassungen bei den Branchenbeiträgen seien daher nötig gewesen, um die Fixbeiträge decken zu können. Zudem wurde darauf verwiesen, dass die Ernteausfälle die Industrie weniger getroffen habe, als die Produktion. Für das neue Jahr rechne man mit einer besseren Bilanz – man könne «optimistisch aufatmen», und tue das möglichste, um auf einen grünen Zweig zu kommen, so teilte Präsident Urs Reinhard den Delegierten mit.
Weitere an der Versammlung präsentierte Neuigkeiten stimmen positiv: Die Frites-Verarbeitungsindustrie hat die Übernahmebedingungen für die Agria-Kartoffeln gelockert und gewisse Mängel wie Schorf werden nun teilweise für die Pommesproduktion toleriert. Für eine erfolgreichere Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule im Anbau steht den Produzenten dank dem Support von Swisspatat nun das Prognosesystem Phyto-PRE gratis zur Verfügung. Dieses bildet die aktuelle Befallslage ab und stellt Empfehlungen zur Bekämpfung bereit.

Die Stärken der Kartoffel
Bei der Präsentation des Tätigkeitsprogramms gab man der neu lancierten Werbekampagne besonders viel Raum, mit welcher man die starken Seiten der Kartoffel wieder besser herausschälen will. Zum Schluss plädierte auch Referent und Architekt Marco Ryter dafür, der Kartoffel beim Planen von verdichteten Wohninfrastrukturen zukünftig mehr Platz einzuräumen. Die Kartoffel hätte gerade in der Küche und dem Hausgarten der jungen Leute eine gute Chance, neuen Wert zu generieren, meint er. Eine Möglichkeit also, zukünftig die «Chips» dort «einzupflanzen», beziehungsweise die Kartoffel kulturell so zu verankern.

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