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03.11.2017

DE: Aldi Süd investiert € 3,5 Mia. um noch schneller zu wachsen

(LZ-online) - Aldi hält die Konkurrenz in Atem: Mit Zuwächsen weit über Branchenschnitt treibt der Discounter die Konkurrenz vor sich her. Jetzt stockt Aldi Süd die Investitionen noch einmal auf Rekordniveau auf. Zu höheren Preisen soll das nicht führen. Man nehme dafür "Einbußen beim Ergebniswachstum" in Kauf. Aldi Süd kündigt "das größte Investitionsprogramm der Firmengeschichte" an. 3,5 Mrd. Euro sollen bis 2019 in das Deutschland-Geschäft investiert werden. Die Mülheimer haben zusätzliche Mittel freigegeben, um bei Modernisierung und Verbesserung der Infrastruktur schneller voranzukommen. Konkurrenten rechnen insbesondere wegen der Filialmodernisierungen mit steigenden Kosten beim Discounter und hoffen in der Folge auf eine moderatere Preispolitik. Doch die Manager in Essen und Mülheim beteuern: "Wir sind und bleiben Discounter."
Das gelte insbesondere für die Preispolitik, und zwar trotz Rekordinvestitionen. "Dafür akzeptieren wir vorübergehend auch bewusst ein gebremstes Ergebniswachstum", unterstreicht Aldi Süd auf LZ-Anfrage. Die Position als preiswürdiger Discounter wolle man "verteidigen und weiter gezielt ausbauen", heißt es in Mülheim. Die Aussage dürfen die Wettbewerber getrost als Kampfansage verstehen.
Nach schwächeren Jahren finden Aldi Süd und Aldi Nord zu alter Stärke zurück. In einer Branche, die laut GfK per Ende September immerhin um 3,2 Prozent wächst, können beide Schwestergesellschaften Zuwächse jenseits der 5 Prozent-Marke erzielen. Damit lassen sie selbst die erfolgreichen Vollsortimenter hinter sich und distanzieren den Erzrivalen Lidl deutlich. Allein in diesem Jahr dürften Aldi Nord und Süd mehr als 1 Mrd. Euro Zusatzumsatz erzielen. Die Investitionen der vergangenen Jahre zeigen offenbar Wirkung. Und in diesem Jahr legen beide noch einmal nach. Denn auch Aldi Nord hatte im Sommer ein milliardenschweres Investitionsprogramm angekündigt. Mit einem Budget von 5,2 Mrd. Euro wollen die Essener ihr Geschäft auf Kurs bringen. Ein beachtlicher Teil davon fließt in den Heimatmarkt. Das soll die Basis für weiteres Wachstum schaffen.
Den Kunden präsentiert sich in Nord und Süd ein Händler, der nicht mehr viel mit dem zu tun hat, was ursprünglich einen klassischen Discounter auszeichnete. Sukzessive wurde das Sortiment ausgeweitet. Mehr Backwaren, Obst- und Gemüse und Bio-Produkte sind dafür ein Beispiel. Bei derzeit 1400 Artikeln bei Aldi Nord und 1360 Artikeln bei Aldi Süd erreicht die Angebotsfülle ein neues Rekordniveau. Der Strategieschwenk ist eine deutliche Reaktion auf ein verändertes Kundenverhalten.


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