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06.04.2017

Bio-Produkte: Umsatz steigt auf 2,5 Milliarden Franken

(lid.ch) - Mehr Umsatz, mehr Betriebe, steigender Marktanteil: Die Bio-Branche hat 2016 wie in den Vorjahren zugelegt. In der Westschweiz ist der Absatz überdurchschnittlich gewachsen.

Bio Suisse konnte heute an ihrer Jahresmedienkonferenz einmal mehr Wachstumszahlen präsentieren. "Ich kann fast jedes Jahr das Gleiche erzählen", freute sich Bio Suisse-Geschäftsführer Daniel Bärtschi. In Zahlen ausgedrückt: Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln nahm im letzten Jahr um 7,8 Prozent zu und erreichte mit 2,5 Mia. Franken einen Rekordwert. Ende 2016 arbeiteten 6'144 Bauern nach Bio Suisse-Richtlinien. Auf Anfang 2017 haben 386 Betriebe umgestellt – so viele wie seit den 1990er-Jahren nicht mehr. In der Westschweiz gelang es Bio Suisse, dank verstärkter Präsenz ("Antenne Romande") die Position zu stärken und mehr Bauern zum Umstieg auf Bio zu bewegen.

Für Wachstum haben im letzten Jahr wiederum die Grossverteiler gesorgt. Coop steigerte den Bio-Umsatz um 7,1 Prozent auf 1,1 Mia. Franken und ist mit einem Marktanteil von 44,6 Prozent die Nummer eins im Biomarkt. Auf Platz zwei rangiert die Migros (Marktanteil: 32,3%). Dank Alnatura steigerte die Zürcher Detailhändlerin den Umsatz um knapp 19 Prozent auf 808 Mio. Franken. Der Fachhandel ist der drittwichtigste Absatzkanal, der jedoch ein Minus von 2,6 Prozent verzeichnet. Laut Jürg Schenkel, Marketing-Chef bei Bio Suisse, machen dem Fachhandel strukturelle Probleme zu schaffen wie etwa ungünstige Standorte. Den höchsten Marktanteil weisen Eier auf (25,5%), gefolgt von Gemüse (21,2%) und Brot (20,7%). Das Wachstum im letzten Jahr sei breit abgestützt gewesen, alle Bereiche hätten zugelegt, sagte Schenkel. Überdurchschnittlich wuchs der Absatz von Convenience-Produkten.

Daniel Bärtschi betonte, dass immer mehr Betriebe ihre Zukunft im Biolandbau sehen würden, weil dieser eine wirtschaftliche Perspektive eröffne und dem eigenen Wirken einen zusätzlichen Sinn verleihe. Bio Suisse-Präsident Urs Brändli betonte, dass der Erfolg der Branche in der Marktorientierung liege. Er kündigte an, dass Bio Suisse künftig noch stärker den Fokus auf den Markt richten möchte. "Wir wollen in Zukunft die Konsumentinnen und Konsumenten auf Bio umstellen", so Brändli.

Um den Biolandbau weiter voranzubringen, wünscht sich Bio Suisse mehr Unterstützung vom Bund. "Was in vielen Ländern Europas bereits geschieht, ist in der Schweiz völlig inexistent", beklagte Brändli.

Bio Suisse evaluiert derzeit die Nachhaltigkeit der Knospe-Betriebe. Die Untersuchung soll aufzeigen, wo Handlungsbedarf besteht. Zudem will sich die Knospe-Organisation mit dem Projekt "Avanti 2025" für die Zukunft fit machen. Man wolle die nachhaltigste Marke bleiben, erklärte Brändli. "Wer uns diesen Spitzenplatz streitig machen will, darf gerne antreten", sagte der Bio Suisse-Präsident.

Grafiken zum Bio-Markt finden sich hier.


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